Muenster_Skulptur_Projekte_2017 – 21

Münster Skulptur Projekte 2017

Münster ist ein tolles Reiseziel: Bis zum 01.10. laufen die Skulptur Projekte. In der ganzen Stadt kannst Du super spannende Kunst entdecken. Über Wasser laufen? Am Lagerfeuer sitzen? Warum sich eine Reise nach Münster lohnt, erzählen wir hier.

2017 ist das Jahr der super Kunst Events in Venedig, Kassel und Münster. Anfang Mai war ich in Venedig zur Eröffnung der Biennale. Ich hatte mich wahnsinnig darauf gefreut und wollte über meine Entdeckungen und Beobachtungen auf der 57. Biennale berichten. Doch dann habe ich das internationale Kunstspektakel bestürzend ratlos und ohne Worte verlassen. Venedig war schön, so schön wie Venedig immer ist. Aber die Biennale … Gmmmmupfff. Kirsten ist inzwischen zur documenta #14 nach Kassel gefahren und hat tolle d14 Tipps mitgebracht.

Nun war ich in Münster bei den Skulptur Projekte 2017. Bei der Fahrt mit dem ICE Richtung Westfalen erfahre ich folgendes aus dem lesenswerten Ausstellungs-Katalog. Münsters nach historischem Vorbild wiederaufgebaute Altstadt ist in ihrer Kulissenhaftigkeit kuschelige Heimatinsel und wärmendes Seelengefäß. Außerdem ist die Münsteraner Altstadt eine touristisch äußerst erfolgreich vermarktete Konsum- und Wohlfühlzone inmitten einer immer unsicherer werdenden Welt. In dieser heimeligen und sozial äußerst homogenen Universitäts- und Verwaltungsstadt mitten in Westfalen sind die Skulptur Projekte seit 1977 zuhause. Sie haben sich in 40 Jahren vom Schandfleck zum Event gewandelt. Inzwischen sind die Skulptur Projekte fester Bestandteil des Stadtmarketings und des Citytainments.

Ein Gebäudekomplex aus rotem Ziegel. Errichtet in den 70er Jahren mitten in Münster.

Eine moderne Wohlfühlen-Oase mitten in der wiederaufgebauten Altstadt Münsters

 Ein Wohnhaus aus den 70er Jahren mit sehr bunten Fensterrahmen an der Promenade von Münster.

Heimatinsel in Münster. Blick durch das Grün der Promenade auf die Moderne

Im Herz von Westfalen

Tatsächlich habe ich mich also gut vorbereitet auf den Weg nach Westfalen gemacht. Ich habe mir schon im Vorfeld die Skulptur Projekte ausgesucht, die ich bei meinem Rundgang auf jeden Fall sehen will. Außerdem habe ich mir den SP17 – Navi, also die App der Skulptur Projekte Münster 2017 auf mein iPhone geladen. Am Hauptbahnhof Münster erwartet mich direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite ein Infostand der Skulptur Projekte. Dort erwerbe ich ganz old school einen Stadtplan, in dem die Stationen der Skulptur Projekte verzeichnet sind. The best Stadtplan ever spätestens als der Akku meines iPhones abschmiert.

Katalog und Landkarte der Skulptur Projekte Münster.

Vorbereitung auf die Skulptur Projekte

Auf jeden Fall will ich Jeremy Dellers Arbeit Sprich zu der Erde, sie wird es Dir sagen sehen. Dabei soll es sich um eine naturwissenschaftliche und kulturanthropologische Langzeitstudie handeln, die Deller gemeinsam mit Münsteraner Kleingärtnern realisierte. Außerdem hat der Performance Künstler Aram Bartholl seine Arbeiten 12 V, 5 V, 3 V in Münster installiert. Sie basieren auf thermoelektrischen Apparaturen, die Feuer – das erste Kommunikationsmedium überhaupt – direkt in elektrische Energie umwandeln. Auch interessant Not Quite Under_Ground die Installation des amerikanischen Künstlers Michael Smith. Es ist ein Tattoo Studio, in dem Personen über 65 Jahren Sonderkonditionen erhalten. Jugendliche Popkultur trifft auf skeptische Rentner.

Der Innenhof des Altbaus des LWL Museum in Münster wurde von Michael Dean mit einer Plastikfolie verhängt.

Michael Dean Tender Tender Installation im Lichthof des LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster

Tender Tender Luftballonherzen hinter Folie

Zuerst aber verstaue ich meinen Rucksack in einem Garderobenschrank des Westfälischen Landesmuseums. Heute heißt das Museum etwas umständlich LWL-Museum für Kunst und Kultur. Kompliziert aber trotzdem praktisch. Denn das Museum liegt zentral, hat bis 20 Uhr geöffnet und außerdem gibt es um das Landesmuseum auch schon Skulptur Projekte zu sehen.

Nora Schulz interveniert mit einfachen und alltäglichen Materialien im Foyer des Museums. Dort reduziert sie durch ein Plane auf dem Glasdach des Museums den Lichteinfall und dämpft mit einem fiesen, leicht welligen beigen Teppichboden den Trittschall. Zusätzlich projiziert sie aggressive mit Drohnen und GoPro Kamera aufgenommene Videos und Klänge in den hallenartigen, 3 Stockwerke überspannenden Raum. Das so verfremdete nun einerseits reizarme , zusätzlich aber energetisch “falsch“ aufgepimpte Foyer erzeugt in mir ein Unbehagen, Unwohlsein und eine Art Grusel. Die Skulptur Projekte wollen in Münster “mittels Kunst einen kritischen Erfahrungsraum“ schaffen. Das gelingt mit Nora Schultz Deuten mit ihren Fingern auf ein unbekanntes Ereignis außerhalb des Rahmens schon mal ganz gut.

Ein Mercedes Benz Truck mit einer Schwarzen Kiste auf der Ladefläche geparkt vor dem Gebäude des LWL Museum in Münster. Im Hintergrund eine Henry Moore Plastik.

Cosima von Bonin und Tom Burr Benz Bonin Burr eine Intervention auf dem Vorplatz des LWL Museum für Kunst und Kultur

Henry Moore Three Way Piece No. 2 (The) Archer Das Runde muss in das Eckige

Genial falsch geparkt

Vor dem Museum haben Cosima von Bonin und Tom Burr aus einem Tieflader, einer Holzkiste und Sicherungsseilen ihr Werk Benz Bonin Burr zusammengezurrt oder vielleicht einfach nur genial geparkt. Sehr genial falsch geparkt!

Falls es wirklich glückliche Momente geben sollte, dann habe ich an diesem sonnigen Donnerstag in Münster Glück erfahren, als ich auf diese absurd schöne Skulptur zusteuerte. “Schön“ ist ein außerordentlich zweifelhaftes Wort. Ich weiß. Reicht nie aus, etwas angemessen zu beschreiben. Es stellt sich ja sofort die Frage: “Warum ist das schön?“ Aber bei Benz Bonin Burr bleibe ich dabei, dieses Skulptur Projekt ist einfach wahnsinnig schön.

Die Arbeit funktioniert präzise nur dort, wo die Künstler sie abgestellt haben, denn sie korrespondiert mit der temporär vor dem Museum aufgesockelten Henry Moore Plastik Three Way Piece No. 2 : (The) Archer, einer Leihgabe der Nationalgalerie zu Berlin, die ja auch irgendwann wieder abtransportiert werden muss. Ein Moment denke ich, wird die Moore Plastik jetzt – während die Skulptur Projekte in Münster laufen – wirklich weg geschafft? Das Runde muss ja immer in das Eckige.

Außerdem nimmt Benz Bonin Burr Bezug auf Otto Pienes technoides Lichtkunstwerk Silberne Frequenz, an der Fassade des Museums Neubaus. Ein Kunstwerk, das – trotz aufwändiger Restaurierung – ziemlich ramponiert daher kommt, weil es zum dekorativen Hintergrund für das Museums-Logo reduziert worden ist.

Mit leichter Hand haben die Künstler den Platz vor dem Museum neu geordnet und ihm durch den Mercedes Tieflader und die auf der Ladefläche befindliche Black Box eine eigenartige Präsenz verpasst. Aber auch hier mischt sich faszinierender Grusel bei. Trucks sind im Stadtraum nicht nur geile PS Monster, sie sind auch tödliche Waffen geworden.

Andreas Bunte Laboratory Life. Bunte thematisiert die Interaktion zwischen Körper, Technik und Architektur. Die Hängung seiner großformatigen Bilder im Stadtraum setzt verstörende Akzente. Über die QR-Codes lassen sich beunruhigende Videos aufrufen

Koki Tanaka Provisional Studies: Workshop #7, How to Live Together and Sharing the Unknown

Peles Empire Sculpture, Modell eines durchschnittlichen Münsteraner Stufengibelhaus

5V – Stöckerfische und iPhone Akkus

Vom Landesmuseum mache ich mich zu Fuß auf Richtung Schloss und Universität. Der Spaziergang durch Münster ist sehr schön, braucht aber Zeit. Ich hätte mehr gesehen, wenn ich mir hinter dem Museum ein Fahrrad ausgeliehen hätte.

An der Decke der Fussgängerunterführung am Schlossplatz hat Aram Bartholl 5 LED-Kronleuchter aufgehängt. Deren 10 LED-Leseleuchten werden thermoelektrisch mit Teelichten betrieben, im Katastrophenfall könnten sie einen Schutzraum beleuchten. Das ist experimentell und verspielt. Technik knüpft wieder am griechischen Begriff der technē “Können der Handwerker“ an. Mir stößt allerdings die anscheinend ironiefreie Hängung der Kronleuchter auf. Die Lampen sind ziemlich retro und erinnern mich an repräsentatives DDR Leuchtergebamsel. Manchmal ist ein Gedanke schöner als seine Ausführung.

Ähnlich geht es mir mit den archaischen Werkzeugen zum Aufladen von Mobiltelefonen, die Aram Bartholl entwickelt hat. Wie beim Stöckerfisch-Grillen sitze ich am Lagerfeuer lasse mich voll quartzen, Kindererinnerungen kommen auf. Das ist romantisch. Traditionell versammelt sich um das wärmende Lagerfeuer ein Kollektiv, die Familie, die Freunde oder der Clan. Es wird geratscht und gegackert. Wäre ja toll, wen das hier auch klappt. Denn der süchtige Smartphonenutzer ist ja tendenziell gefangen in seiner Kommunikationsblase und vor Umwelteinflüssen isoliert. Aber außer dem freundlichen studentischen Kunstvermittler redet niemand mit mir. Einsam halte ich einen Stock in die Flammen, an dem anstelle eines winzigen Fisches ein Generator befestigt ist. Er erzeugt aus dem Feuer jene Energie, die den Handy-Akku aufladen soll. Das hat der auch dringend nötig. Der Stromsparmodus ist schon eingeschaltet und ich leide an No Mo Phobia.

Allerdings ist mein iPhone 7 so intelligent, dass es sofort erkennt, dieser Strom kommt nicht aus der Steckdose. Denn anstelle von konstant 5 Volt, die notwendig wären das Handy aufzuladen, pegelt sich die Energie irgendwo um 4,8 Volt ein. Deswegen wird der Ladevorgang einfach verweigert. Immerhin weiß ich jetzt, iPhones sind nicht Dschungelcamp tauglich.

Aram Bartholl 3 V Thermoelektrisch betriebene Kronleuchter in der Unterführung am Schlossplatz in Münster

5 V Das Lagerfeuer und das iPhone. Das Kollektiv und der Individualist vertragen sich nicht

So prächtig blüht es im Kleingartenverein Mühlenfeld zu Münster. Standort von Jermey Dellers Speak to the Earth and It Will Tell You

Pech gehabt!

Für Jeremy Dellers Arbeit Speak to the earth and It Will Tell You besuche ich den Kleingartenverein Mühlenfelde am Lublinring. Eine üppig blühende Wohlfühl-Oase mitten im kuscheligen Münster. Ich bin aus dem roheren Berlin Neukölln angereist. Die Kombination Kleingartenverein und bildende Kunst ist mir durch das jährlich wiederkehrende Kunstfestival 48 Stunden Neukölln schon lange vertraut. Dort finde ich diese Kombi nicht immer glücklich.

Für die Skulptur Projekte hat Jeremy Deller eine Langzeitstudie initiiert. 2007 bat der Künstler 50 Münsteraner Kleingartenvereine, bis 2017 ein Kleingarten-Tagebuch zu führen. 34 Vereine haben super dicke, giftig-grüne Tagebücher für 10 Jahre mit hingekrackelten Klimatabellen, öden Sitzungsprotokollen, blöden Kommentaren und vielen Fotografien von beängstigend fetten Männern gefüllt. Sie sind nun in einer Schrebergarten-Laube zugänglich gemacht. Ich gehe an ein solides Holzregal, ziehe mir einen dieser grünen Ziegel aus dem Regal. Ich öffne es und schon springt mich die kleine deutsche Seele an und würgt mich um den Hals.

Diese giftig-grünen Tagebücher dokumentieren 10 Jahre buntes Treiben im Kleingartenverein

Pech gehabt: Eine Hornisse hat sich meinen Gartenhandschuh als Winterquartier ausgesucht. Leider hat sie mich auch gebissen …

Deprimierend endgültige Sätze nach dem Motto: “Hat viel Arbeit gemacht, aber am Ende freut man sich doch“ oder “Bei einer Tasse Kaffee lassen sich Probleme gut besprechen“ kenn ich von dort, wo ich wegkomme. Als ich sie in diesen fiesen, fetten Büchern lese, weiß ich nicht, ob ich lachen darf oder ob es nicht besser wäre, anstandshalber zu weinen.

Heute werden diese Sätze des Grauens und verwaschene Partyfotos voller ausgesprochen hässlicher Menschen bei Facebook gepostet. Das gab es 2007 in Deutschland noch nicht. Die untergegangene Zeit, bevor es Facebook gab, noch einmal vorgeführt zu bekommen, ist eine der großen Verdienste dieser Arbeit. Die kleinkarierten, guten alten Zeiten, als es noch keine viralen Fake-News, Hass-Kommentare oder digitale Shitstorms gab, sie passen perfekt in dieses marmeladensüße Seelengefäß namens Münster.

Aber natürlich sickert die Digitalisierung auch in diese Kleingärtner-Bücher ein, in Form von frustrierten Berichten über nicht funktionierende Chat-Gruppen zum Beispiel. Interessant wäre zu erfahren, ob die Verbreitung von Social Media die Zeigefreudigkeit der Tagebuchschreiber zusätzlich stimuliert hat.

Besonders neugierig machen mich die fehlenden Tagebuchseiten, die säuberlich mit Messer oder Scheren aus den Büchern herausgetrennt worden sind. Sie lassen mich rätseln, gab es da hässliche Kakao-Flecken, Orgien-Fotos oder noch peinlichere Texte, vielleicht sogar Hasskommentare?

Am besten gefallen mir aber die weißen, unbeschriebenen Seiten in den Büchern. Ich lese da: “Fick Dich, young british artist, mach Deine Kunst gefälligst selbst!“ Aber dann fängt doch wieder einer an, für die flüchtigen 15 minutes of fame in dieses Buch zu posten. Jeremy Dellers Arbeit Speak to the earth and It Will Tell You Kunst, die tief blicken lässt und tief erschüttert. Sehenswert!

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

Hansaring 38, 48155 Münster. Hier hat Michael Smith sein Tattoo Studio mit Sonderkonditionen für Ü65 eröffnet

Kunst-Souvenirs auf nackter Haut

Bei den Skulptur Projekte sind unglaublich viele heitere Gruppen aufgedrehter Menschen im besten Alter unterwegs. Duftig geföntes, silbernes Haar, dezente Stoffe und bequemes Schuhwerk bestimmen das Bild. Dass sich Michael Smith in seinem Tattoo-Studio Not Quite Under_Ground mit einem speziellen Discount für über 65-Jährige an diese Zielgruppe richtet, ist geradezu zwangsläufig. In das Tattoo-Studio kommen die Kunstliebhaber sogar mit Bierflasche. Passt ja auch zum Ort. Hinten wird tätowiert, können alle zuschauen. So unkompliziert und niedrigschwellig kann das Freizeitangebot Kunstgenuss also funktionieren.

An den Wänden des winzigen Empfangsraums hängen Tattoo-Motive, die Micheal Smith oder an den Skulptur Projekte teilnehmende Künstler oder die Tätowierer selbst entworfen haben. Sie werden nur während der 100 Tage Skulptur Projekte gestochen. Der mit einem dieser Motive dekorierte Körper wird Teil eines gewaltigen in Raum und Zeit ausgreifenden Skulptur Porjekt. Besonders beliebt soll Alexandra Piricis Motiv “TIME“ sein.

Ich sitze auf einem schwarzen Ledersofa und schweife über die kleinen verführerischen Bildchen. Das will ich haben, denke ich, oder vielleicht lieber das, nein diese roten Schleifen sind doch viel besser. Geht nicht nur mir so. Zwei Frauen mit Bierflaschen zeigen sich ihre Lieblingsmotive. “Guck mal, das kleine gelbe, das ist so süß.“ Am Ende verlassen die Frauen und ich das Tattoo-Studio ohne wegtragbares Kunst-Souvenir auf der Haut.

On Water ein Steg, der unter Wasser verläuft von Ayşe Erkmen

… über Wasser zu laufen

Gleich um die Ecke hat Ayşe Erkmen Cargo Container in Münsters Stadthafen versenkt und knapp unter der Wasseroberfläche einen Steg errichtet, der das industriell geprägte Südkai mit dem urban gestalteten Nordkai verbindet. On Water heißt diese Arbeit. Dort wo ich den Steg betreten kann, gibt es praktischerweise eine Kneipe mit Außenterrasse. Ein Eisstand hat sich auch schon angesiedelt. Kunst und Citytainment sind mit On Water eine geschmeidige Synthese eingegangen. Gut, dass die Skulptur Projekte im Sommer stattfinden. Der Tag war sehr heiß, die Füße können etwas Abkühlung gut gebrauchen. Also Schuhe aus und gefahrlos über den Steg trollen.

Nun bin ich einer der Akteure, die laut Katalog den Eindruck vermitteln “über Wasser zu laufen“. Ganz ehrlich, ich laufe einfach durch das Wasser, so wie ich es auch am Nordseestrand täte. Ist ganz angenehm. Der Köter ohne Leine geht mir auf diesem engen Steg ziemlich auf die Nerven. Von den plantschenden Kindern nass gespritzt zu werden, ist auch nicht so toll. Naja, On Water ist eben ein Spaß für ganz Groß und ganz Klein.

Ich bin sehr froh hier zu sein, denn an diesem Steg mit diesem quasi religiösen Titel fällt mir ein, was ich hier in Münster den ganzen Tag gesehen habe: Kunst ohne Wunder! Ist das traurig? Vielleicht. Aber ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ich komme noch mal wieder, miete mir ein Fahrrad und schau mich weiter um.

Tipps für die Skulptur Projekte 2017 in Münster

Die Skulptur Projekte sind über die ganze Stadt verteilt. Die höchste Dichte an Interventionen und Installationen findest Du in der Altstadt von Münster. Damit Du immer weißt, wo was ist, solltest Du Dir den SP17 Navi runterladen oder die Landkarte der Skulptur Projekte besorgen.

Auf der gut gemachten Website der Skulptur Projekte findest Du detailierte Informationen zu den einzelnen Künstlern und deren Projekten, Du kannst sie dort über ein Verzeichnis oder über eine Karte aufrufen. Zusätzlich gibt es einführende Essays, die sehr verständlich die wesentlichen Fragestellungen der Skulptur Projekte erörtern.

Für den Besuch solltest Du mindestens einen Tag einplanen, damit Du genug Zeit für die einzelnen Stationen und den Weg durch die Stadt hast. Und erzähl uns, was Dir am besten gefallen hat, bei den Skulptur Projekten!

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