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2016 | Ein Jahr in Bildern

2016. Arschlochjahr oder doch ganz okay? Kommt wohl drauf an, von wo man drauf blickt. Was einem auffällt, was einen anzieht und wo es einen hinzieht. Ein tiefer Griff in die Bilderschatzkiste offenbart europäische Flusslandschaften, Haffiges und immer – mehr Meer.

2016. Puh. Der Globus in meinem Kopf dreht sich. Wie jedes Jahr um diese Zeit, wenn der Kalender hinten raus immer dünner wird, dreht er sich besonders schnell. Das Jahr Revue passieren lassen. Ich find’s ein wenig albern, schließlich ist die Geschichte dieses Jahres schon geschrieben, und kann doch nicht anders, als die innere Diashow anzuwerfen. So viele Eindrücke und Stationen, die, gemäß meinem Motto: Reisen ist wie ein Film, den die Erinnerung belichtet, von Europa erzählen. Von Stadt, Natur und Küste, und von der immer frischen Faszination eines weiten Horizonts.

Januar 2016 | Pretty pretty in Prag

Lang hat Die Schöne an der Moldau sich vor mir versteckt. Oder ich mich vor ihr. So sandgestrahlt und überlaufen wie sie heuer daherkommt, muss man sich Prag 2016 echt erarbeiten. Doch wer im Winter hinfährt und früh aufsteht erlebt den Zauber einer zeitlos Schönen. Deren schillernde Lässigkeit von Ecke zu Ecke wächst wie die Sympathie für tschechische Architektur und tschechisches Bier.

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Je länger ich dies Bild betrachte, umso mehr fühle ich mich an Budapest erinnert, speziell an den Blick über den Don auf das neogotische Parlament. Vielleicht tränen mir vom eisigen Januarwind und meiner noch jungen Begeisterung für osteuropäische Städte auch einfach nur die Augen.

Februar 2016 | ReiseFieber – FieberReisen

Amsterdam steht auf dem Plan. Doch das Leben hat was anderes mit mir vor. So wohne ich statt in De Pijp in einem Meer aus Taschentüchern, esse Grippemedikamente statt Poffertjes und habe Au statt Ij. Bis ich mich aus den Laken erhebe, ist das Bahnticket längst vergilbt. Strahlend erscheinen mir im Fieberwahn Geschichten und Berichte vom Reisen, in die ich dank der, nennen wir es mal geschenkten Zeit eintauchen kann.

Mit Roger Willemsen (* 15. August 1955 in Bonn; † 7. Februar 2016) bin ich in der ganzen Welt unterwegs und habe trotz Fieber wahrlich Gute Tage. Die Anthologie Fernweh, herausgegeben von Jürgen Hosemann, stillt selbiges und zieht mich in den Bann ihrer Geschichten vom Reisen von Schiller und Benjamin über Tucholsky und Flaubert bis hin zu Woolf und Heine. Ringelnatz‘ Humor ist besonders heilsam. Mit jedem Schmunzeln sinkt das Fieber.

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Wundliegen statt Amsterdam, Gedankenreisen statt Zugfahrten, Au statt Ij. Der Februar und ich, wir werden sicher irgendwann noch Freunde.

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Denn auf den letzten Teil der Reise.
(Joachim Ringelnatz)

März 2016 | Ill statt „ill“ in Straßburg

Der Frühling kommt spät in diesem Jahr, dafür ist Ostern umso früher. Beim Kanufahren auf der Mecklenburgischen Seenplatte pfeift noch richtig scharfer Wind durch Winterschilf. Auch in den Elsässer Gärten hängen die bunten Eier etwas verloren in den frühmorgens noch mit Raureif überzogenen Baumästen. Gut, dass die Freiburger, Karin und Niko, mit denen der Mann und ich das Elsass neu entdecken, eine solch entspannte Warmherzigkeit ausstrahlen.

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Straßburg im März, das bedeutet auch Dämmerung am Nachmittag. Die deutsch-französische Grenzstadt präsentiert sich trotzdem très charmante.

Zum Glück sind auch die Sightseeingdampfer in Straßburg überdacht und beheizt. Unbeeindruckt schlucken sie Unmengen von Touristen und tuckern ihre Ladung, in den weichen Plastik-Schalensitzen zur bewegungslosen Bewunderung verdammt, einmal um die Altstadt und auch am TV-Sender Arte und am Europäischen Parlament vorbei.  Alle Hotspots für Choucroute und Elsässer Wein werden vorsorglich notiert, denn im Elsass macht auch Stillsitzen Appetit.

April 2016 | Frühlingsboten am Bodensee

Endlich wieder Tageslicht. Jedes Jahr dasselbe. Gegen Ende des nordeuropäischen Winters kann man sich kaum mehr dran erinnern, dass es jemals hell war. Wie sich Sonne anfühlt, die einen nicht wie mit spitzen Eisnadeln ins Gesicht piekst. Nächsten, also diesen Winter, mache ich das anders und fahre in die Wärme. Schlage der dunklen Jahreszeit einmal mehr ein Schnippchen. Pazifik, ich komme. Pah!

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Ich bin zwar auf Radtour, nicht auf Wallfahrt, doch die Klosterkirche Birnau vor stritzeblauem Himmel macht auch so schwer Eindruck auf mich.

Doch auch auf nahe Nachbarn lässt sich vortrefflich neidisch sein. „Die am Bodensee haben es gut!“, hört man oft aus Berliner Mund. Die Bodenseebewohner können noch so gern die Augen verdrehen darüber, dass ihnen alle immer unterstellen, das ganze Jahr über im verdammten Paradies zu wohnen. Is halt so. Aus Gründen.

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Von Holz zu Holz – zu Wasser. Am südlichen Ende eines Waldgebietes zwischen Überlingen und Rengoldshausen schließt ohne Übergang der Bodensee an. Die Luft platzt vor Sauerstoff, man selbst vor Glück.

Also bitte. Was ist an dieser Gegend mittelmäßig? So ein Licht (häshtäg NoFilter) bekommt man zu der Jahreszeit an der Nordsee nicht hin. Kann man machen was man will. Und auf der Radtour vom Hofgut Rengoldshausen bei Überlingen, über Uhldingen-Mühlhofen bis nach Meersburg nehme ich vor lauter Bewunderung für den Charme dieser Landschaft neben Eindrücken auch Fliegen auf. Tja, wenn Augen auf, dann besser Mund zu.

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Doch wenn das Luft- und Raumfahrt Dorniermuseum lockt, fliegt das waldbodenverschmierte Fahrrad blitzschnell in die Ecke. Noch kurz eintauchen in die Geschichte der Flugkunst, bevor man sich selbst in eine Propellermaschine zurück nach Berlin wirft.

Mai 2016 | Nun erwacht der Norden

Flüssen beim Fließen zuzuschauen und Städte von ihrer Wasserseite aus zu erkunden ist für mich ein Quell ewiger Freud. Ungeachtet dessen muss ein Küstenkind ans Meer. Immer wieder, und am liebsten dahin, wo keine Strandkörbe den Blick auf den weiten Horizont verstellen und wo das Mäh der Schafe im Gegenwind sogar ein kleines bisschen nach Moin klingt. Na gut, vielleicht habe ich auch was am Ohr, aber wem es bei dieser Ansicht vom Wattenmeer vor Dithmarschen nicht in den Lauschern rauscht, dem ist nicht zu helfen.

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Das Wattenmeer, Nordsee. What a beauty. Oder in der Landessprache: Jümmers smuck, ni wohr?

Juni 2016 | Mehr Naturgewalten

Über die Faszination von Norderney im Frühsommer habe ich, die die Insel vorwiegend in der Neben- und Zwischensaison besucht, an anderer Stelle auf Sirenen und Heuler schon geschrieben. Vollgepackt mit sonniger, salziger Inselluft lande ich nach meiner Rückkehr von Norderney (BennOtto, ihr seid fantastisch!) dank einer Recherche für einen Artikel auf dem Ökohof Stolze Kuh in der Uckermark bei Angermünde.

Hier erlebe ich hoch anspruchsvolle alternative Milchviehhaltung und passionierte Jungbauern, Natur pur und eine bunte Herde im Gewitter. Ich versuche, Bäuerin Anja Hradetzky, die routiniert auf dem mobilen Melkstand arbeitet, möglichst nicht im Weg rumzustehen. Und drücke vor Verlegenheit, nicht richtig mit Anpacken zu können, aus Versehen mal im richtigen Augenblick auf den Auslöser.

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Stolze Kühe machen auch im Juni-Gewitter eine gute Figur. Hier trinken die Kälber gerade bei ihrer Amme, alles ganz frei auf der Wiese, in heutigen Zeiten kehrt das Alte, damals Normale, als „alternative Art der Milchviehhaltung“ wieder.

Juli 2016 | Oslo. E-Mobilität und Flotte Fjorde

Oslo. Stadt der Trolle – also der mit den Warzen und den großen Knubbelnasen, nicht die, die im Social Web die Kommentarspalten voll kotzen – und des Ölgeldes. Ich leiste mir die Naivität, „die Skandinavier“ einfach toll zu finden. Dass Schweden und Norweger ähnlich deftige nachbarschaftliche Lästereien am Laufen haben wie Deutsche und Österreicher und man die Dänen und die Finnen gar nicht richtig mit unter den großen Hut bekommt – für den Moment geschenkt.

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Das Opernhaus in Oslo ist der Knaller. Schon bevor auch nur ein Ton verklingt, gehen einem hier die Sinne über. Danke, Tarald Lundevall, dass Du der norwegischen Hauptstadt in bester Fjordlage Marmorklippen geschenkt hast. Im Inneren dominiert natürlich der Werkstoff Holz.

Ich genieße den Flair einer modernen Stadt am Meer, pardon, am Fjord. Und freue mich, dass die Norweger einen Großteil ihres Ölgeldes vernünftig investiert zu haben scheinen. In Rücklagen für die Zeit nach dem Fluss des schwarzen Goldes, in E-Mobilität (Oslo ist schon heute Tesla-Town und hat vor, in absehbarer Zeit fossilfuel-free zu werden) und öffentliche Wasserspender, in Radwege und den öffentlichen Personennahverkehr, in Museen und, das Tollste, auch in öffentliche Flussbäder.

August 2016 | Amsterdam reloaded

Was lange währt… Beim zweiten Anlauf klappt es. Und ich treffe bei meinem Besuch gleich zwei Damen, die Expertinnen sind für den von mir so heiß geliebten Stil der Amsterdamer Schule. Alice Roegholt, Leiterin von Het Schip, führt mich durch den erweiterten Museumsbau. Anschließend besuche ich Roberta Roest in der De Clercqstraat in Kinkerbuurt, im Westen Amsterdams.

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Schöne Exponate aus der Zeit der Amsterdamer Schule aka Amsterdamse School. We like!

Sie lebt inmitten von Originalmöbeln des Holländischen Bildhauers Hildo Krop, einem prominenten Vertreter der Amsterdamse School. Auch diese Geschichte will noch aufgeschrieben werden. Hierfür peile ich einen Tag in naher Zukunft an. Warum nicht einen, an dem im Fernsehen nur Aschenbrödel läuft, davon wird es in Kürze wieder einige geben.

September 2016 | Stewart Island goes Schwerin

Hoher Besuch aus DownUnder. Mit der furchtlosen Amanda Pink, ihres Zeichens „Prison Nurse“ bin ich schon durchs Atlasgebirge getobt und durch das Gassengewirr der Souks von Marrakech. Nun stehen sie und ihr blauer Bus vor meiner roten Tür. Und schwupps, bin ich Teil ihres Roadtrips. Die Ostseeküste ist das Ziel, Bäderarchitektur und Strand und so.

Wo soll ein echter Kiwi, dessen Heimat Stewart Island auf Maori Rakiura heißt (was so viel wie „Land of the Glowing Skies“ bedeutet und auf die Regenbogendichte südlich des 40. Breitengrads, auf der Höhe des letzten Landzipfels vorm Südpol anspielt) sonst auch hinwollen. An die Nordsee vielleicht. Ganz sicher sogar. Doch ist dafür leider keine Zeit. Auf dem Weg nach Warnemünde machen wir einen Abstecher in die Landeshauptstadt Meckenburg-Vorpommerns, nach Schwerin und besuchen das Schloss. Der Besuch zeigt sich angemessen begeistert, ich selbst find die Sammlungen des Museums auch gar nicht so schlecht.

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Eine Insel, ein Schloss, ein See. Willkommen in Schwerin.

Oktober 2016 | Stille am Stettiner Haff

Das Stettiner Haff, auch Oderhaff genannt, ist zusammengenommen größer als der Bodensee. Vergisst man leicht, weil gerade das Kleine Haff, im Gegensatz zum glamourösen Binnenmeer mit Alpenblick im Süden, so zurückhaltend daher kommt. Die Saison rund um das Seebad Ueckermünde ist kurz, die meisten brausen durch nach Rügen.

Als Dithmarscherin mag ich stille, weite Landschaften, in denen der Mensch höchstens eine Nebenrolle spielt. Und fahre zum zweitägigen Klappehalten hin. Gut, auch zu Recherchezwecken, bald mehr im Winterheft vom Tagesspiegel Reisemagazin. Dass die Fähre nach Swinemünde bereits ab Mitte Oktober nicht mehr fährt, ist mir persönlich egal. Hauptsache die ostigen Bungalows haben Kamin und Sauna, eine Wohltat nach einem langen Spaziergang am Haffstrand bei Grambin oder Mönkebude.

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Meine Neuentdeckung 2016, das Stettiner Haff. Ab Oktober fällt hier alles in einen langen Winterschlaf, perfekt für Auszeiten in Stille. Hier der Blick vom deutschen Altwarp aus nach Neuwarp auf der polnischen Seite.

November 2016 | Tageslichtjagd in Szczecin

Nach so viel Haff und Häfen zieht es mich kurz darauf noch einmal ins polnische Stettin. Mir gefällt die Mischung aus moderater Ostigkeit und erträglichem Schick. Aus abgeranzt und neu gemacht, aus funky Fassaden und räudigen Hinterhöfen. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ist nun nicht mehr viel Zeit. Gerade noch genug, um sich neben der roten und der gelben Route, die sich die Stettiner Tourist-Info ausgedacht hat, auch einmal eingehender mit der „Blauen Route“ zu befassen, auf deren Spuren besonders viele Gründerzeit-Bauten zu entdecken sind und man mehr über ihre prominenten Bewohner erfährt.

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„Meester, wat ne Fassade soll denn ran?“ Bei einem Spaziergang durch den nordöstlichen Teil der Stettiner Innenstadt fühlt man sich immer wieder an Berliner Gründerzeitbauten erinnert.

Service

Ihr habt bis hierhin durchgehalten? Wacker weiter gescrollt und wollt, nach meiner Gedankenreise 2016, nun selbst noch etwas weiterstöbern? Macht, von Herzen gern, und lieben Dank, ich geh derweil noch ein bisschen Dezember erleben.

ad Februar: Wir Sirenen und Heuler sind so bescheiden, wir machen nicht mal Affiliate Marketing und haben auch mit dem Fischer Verlag (noch) nix laufen, sondern unterstützen euch einfach gern bei der Recherche nach der perfekten Lektüre gegen Fernweh und für Gute Tage.

ad März: Ihr denkt passiv Boot fahren macht nicht hungrig? Versucht das mal in Straßburg. Das La Petite Alsacienne sieht man schon vom Touri-Dampfer aus. Choucroute, die elsässische Sauerkraut-Variante, schmeckt einfach formidable.

ad April: Neugierig auf den Bodensee? Die können nicht nur Binnenmehr, sondern auch regionale Landwirtschaft. Zum Beispiel auf dem demeter Hofgut Rengoldshausen, das ich zu meinem Glück schon mehrmals für Veranstaltungen und Hofporträts besuchen durfte. In der Geschichte umherfliegen könnt ihr bei olle Dornier.

ad Mai: Dithmarschen ist schöner als die zugehörige Website. Also landschaftlich gesehen. Der Himmel drückt den Horizont nach unten und in die Breite, dass es eine Pracht ist. Vielleicht sprechen wir gebürtigen Nordlichter auch deswegen gern die Vokale sooo breiiit?

ad Juni: Bei stolzen Bauern wie Anja und Janusz sind auch die Kühe stolz. Die beiden haben gerade per Crowdfunding das Geld für den Aufbau ihrer eigenen Käserei eingesammelt um ihre demeter-Milch künftig noch wertiger vermarkten zu können.

ad Juli: In Berlin ziert man sich noch ein wenig, sich für den Gedanken an Badekleider neben Hochkultur zu erwärmen, doch die Geschichte der Initiative Flussbad Berlin ist so reichhaltig, die erzähle ich ein anderes Mal.Geht doch schonmal im Flussbad Berlin baden, ich komm gleich, bin noch in Oslo in der Oper.

ad August: Auf das Museum Het Schip weise ich immer wieder gerne hin. Meines Erachtens ein Muss für jeden Amsterdam-Besucher. Wer lieber shoppen geht, den treff ich halt später auf dem Markt.

ad September:Das Schloss Schwerin liegt inmitten des Schweriner Sees und beherbergt nicht nur den Landtag, sondern Zarenvasen, Schlössergalerien und einen imposanten Thronsaal.

ad Oktober:Wenn man keinen Bungalow ergattert hat, kann man es sich auch richtig gut gehen lassen. Zum Beispiel im Haffhus im Ueckermünder Ortsteil Bellin.

ad November: Die App, die einem bei der touristischen Erschließung der fünftgrößten polnischen Stadt helfen soll, habe ich noch nicht komplett kapiert. Doch die freundlichen Helferlein bei den Stettiner Tourist-Info-Points sprechen zum einen deutsch und händigen einem gern übersichtliche Mini-Stadtführer“ aus, mit denen man fein analog spazierengehen kann.

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Die Astronomische Uhr im südlichen Querschiff des Straßburger Münsters, das 1176 bis 1439 aus rosa Vogesensandstein auf dem abgebrannten Vorgängerbau errichtet wurde.