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Prag lässt die Puppen tanzen

Zur Winterzeit gibt sich Prag, die goldene Stadt an der Moldau, entspannt. Bei Sonnenschein machen ausgedehnte Streifzüge durch die historische Innenstadt besonders viel Freude. Die kurzen Tage und langen Abende eignen sich perfekt für Besuche in Caféhaus, Museum und Theater.

Fünf Tänzerinnen mit überdimensionierten Pferdeköpfen. Zwei Männer in Zeitlupe, im kunstvollen Kampf ineinander verschlungen. Gesungene Verzweiflung, sich windende Körper. Bewegte Bühnenteile machen multimedialen Elementen Beine. Und dazu verwandelt sich der weiche Klang der tschechischen Sprache vor meinen Augen in englische Wörter aus Licht. Eigentlich bin ich total fertig von der ganzen Lauferei. Prager Altstadt, Prager Neustadt, Prager Innenstadt und Prager Randstadt, Prager Kleinseite. Dazu noch Prager Schinken, Prager Bier, Prager Knödel und Prager Kuchen. Prag galore. Doch die Theatervorführung, die ich gerade sehe, zieht mich vom ersten Moment an in ihren Bann und macht mich hellwach. Sogar die müden Füße sind vergessen.

In der Laterna Magika – Novi Scény (Neue Szene)

Das Ensemble führt Human Locomotion auf – Die Geschichte von Eadweard Muybridge. Dem Erfinder und Pionier der Chronophotographie, der 1881 schnelle Bewegungsabläufe in Reihenaufnahmen festgehalten und so für das langsame Menschenauge dechiffriert hat. Dass er einige Jahre zuvor den Liebhaber seiner Frau aus Eifersucht erschossen hatte und dafür rechtmäßig verurteilt worden war, ist nicht so bekannt. Diese Inszenierung macht Raum für die Schattenseiten einer Ehe, in der die Passion des einen den anderen aushöhlt und isoliert.

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Narodni Divadlo, das Prager Nationaltheater, an einem Frühabend im Winter. Hier befindet sich auch die Bühne von Laterna Magika.

Laterna Magika. Ein „k“ hat einem Begriff, mit dem ich bisher lediglich das Projektionsgerät Skioptikon, die alte Zauberlaterne, verband, eine eigene Welt eröffnet. Eine Theaterwelt aus Film, Licht und multimedialen Effekten, Musik, Tanz und Gesang. Seit über 40 Jahren schon lieben die Prager diesen Ort. Nun auch ich. Nach der Vorstellung sitzen wir in der Lounge und trinken Moscow Mule. Immer mehr Tänzer von eben mischen sich unter das Publikum von eben. Ein paar Umarmungen, angenehm wenige Luftküsse, zurückhaltender Stolz auf beiden Seiten. In der Geselligkeit vermischt sich die Optik modellierter Tänzerkörper mit der untrainierter Leibinhaber, verschwimmt Rausgeputztes mit Lässigem, lassen jung und alt das soeben Erlebte bei Schinkenbroten und Kuchen in sich nachwirken.

Erste Orientierung in Prag und ein Ausflug nach Zbraslav

Ziehen wir bei unserer ersten Orientierungsfahrt durch die Stadt Kreise und Schleifen oder folgen wir einem Zickzack-Kurs? Allein die Moldau überqueren wir mehrmals an unterschiedlichen Stellen. Im zweiten Bezirk fällt mir ein Häuserpaar besonders auf. Oder ist es nur ein Haus? Der dekonstruktivistische Bau, bestehend aus einem statischen und einem dynamisch anmutenden Teil, fällt auf inmitten des Stil-Mix aus Renaissance, Barock, Neo-Klassizismus und Neogotik, den ich bisher gesehen habe. „Ginger und Fred“, sagt Marcella, während sie auf das Gebäude zeigt. Ich verstehe nicht. Das sei der Kosename von Tančící dům, dem Tanzenden Haus. Benannt nach Ginger Rogers und Fred Astaire. Unsere Freunde erzählen die Geschichte dazu: Das Grundstück neben dem ehemaligen Wohnhaus von Vaclav Havel lag lange brach. Auf Initiative des ehemaligen tschechischen Präsidenten sollte an dieser Stelle ursprünglich ein Kulturzentrum entstehen, doch kam die Finanzierung nicht zustande. Schließlich kaufte ein niederländischer Investor das Grundstück und beauftragte mit Vlado Milunic und Frank Gehry ein tschechisch-kanadisches Duo mit der Umsetzung. Während ich immer mehr Gehry sehe, je länger ich hinschaue, erinnert mich der Name an die Tanzenden Türme in Hamburg.

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Das Tanzende Haus, erbaut 1994-1996 von Frank Gehry und Vlado Milunic, an der Jiráskúv Most bei Nacht

Wann denn eine gute Zeit wäre, um zur Karlsbrücke zu gehen, frage ich. Marcella lacht. „Morgens um 5h“, erwidert sie vergnügt. Da ist es relativ ruhig.“ Als sie mein erschrockenes Gesicht sieht, winkt sie ab. Keine Sorge, im Winter sei es nicht ganz so schlimm. Marcella ist in Prag geboren und aufgewachsen. Ebenso wie ihr Mann Ladislav und ihre mittlerweile erwachsenen Kinder, Adela und Ladia mit ihren Partnern und kleinen Kindern. Heute wohnt das pensionierte Paar in Zbraslav, einem 10 km südlich von der Innenstadt liegenden Stadtteil Prags.

Vor dem Essen spazieren wir mit den Hunden durch ein Wohnviertel zur Kirche von Zbraslav. Hier oben fühle ich mich an süddeutsche Kleinstädte erinnert. Gemütlich, fast ein wenig verschlafen, wirkt es hier, mit weinbewachsenen Hügeln. Oben angekommen, schauen wir auf die Hochhaussiedlungen des Prager Innenstadt-Randes. Ladia liest meine Gedanken. Hübsch war Zbraslav, was „Königssaal“ bedeutet, schon immer. Vor allem das Schloss, ein ehemaliges Zisterzienserkloster.

Jetzt wachse der Stadtteil, immer mehr Leute zöge es hier raus ins Ruhige. Als nach dem Spaziergang zweierlei hausgemachtes Gulasch mit „Knedlik“ auf dem Tisch stehen, fühle ich mich wirklich wie im Königssaal. Danach gibt’s auch noch Slibowitz. Ich mache mich auf was gefasst und nippe vorsichtig. Warm und weich, ganz rund rinnt der Schnaps durch meine Kehle. Gebrannt von Freunden aus Moravia, also Mähren, erklären die beiden stolz. Bevor wir in unser Hotel fahren, gibt’s noch jede Menge tolle Tipps für die kommenden Tage in Prag.

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Vom Ufer unterhalb der Prager Karlsbrücke hat man einen schönen Blick – und freie Sicht.

Prag entdecken im Winter

Wir haben großes Glück mit dem Wetter. Für Januar ist es erfreulich sonnig und mild, doch natürlich wird es immer noch (viel zu!) früh dunkel. Auch das Moldau-Ufer macht zu anderen Jahreszeiten vermutlich noch mehr Spaß. In der Nähe des Flusses saust der Wind pfeifend um die prominenten Eckhäuser, auch auf den schönsten Brücken zieht’s. Der Teil von mir, der eben noch u n b e d i n g t eine mehrstündige Bootstour machen und die Stadt von der Wasserseite aus erkunden wollte, drängt kleinlaut zurück in Richtung geschützter Straßen. Die sind erstaunlich leer. Den schönsten Ausblick auf die Stadt gibt es vom Turm der Nikolaus Kirche, auf der Prager Kleinseite.

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Prag, Stadtpanorama von der Kleinseite aus gesehen, vom Turm der Nikolauskirche

Sicher gibt es auch Ende Januar Ecken, die garantiert immer voller Menschen sind. Das Gelände der Prager Burg, Hradčany, gehört dazu. Wer auf Nummer sicher gehen will, kommt zum täglichen Wachwechsel um 12h. Auf dem Altstädter Ring, vor der Südwand des Altstädter Rathauses, kann man sich sogar jede volle Stunde mit anderen Prag-Besuchern um gute Foto-Spots knubbeln. Wer die Astronomische Uhr von 1410, ein in der Tat eindrückliches Kulturdenkmal im gotischen Stil, in Ruhe betrachten möchte, versuche es zwischen diesen Intervallen, zur halben Stunde.

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Dass militärische Spektakel immer wieder eine solche Anziehungskraft entfalten. Anekdote: Bei Sonnenschein gibt es Sonnenbrillenbeauftragte, die ihren zur Unbeweglichkeit verdammten Kollegen Nasenfahrräder aufsetzen.

Exkurs: Josefov, das jüdische Viertel in der Prager Altstadt

Was ich von meinem Besuch in Josefov halten soll, weiß ich immer noch nicht recht. Der erste Eindruck an einem Schabbat: Tolle Architektur, erinnert mich an Paris… Mein Versuch, mich mit der Geschichte des Ortes, seiner in Geschichten wie DER GOLEM von Meyrink beschworenen Atmosphäre, zu verbinden, muss scheitern. Und zwar aus demselben Grund. Viele der ursprünglichen Häuser wurden spätestens Anfang des 20. Jahrhunderts durch Jugendstilbauten ersetzt, die dem zunehmenden Platzbedarf und hygienischen Standards besser Rechnung trugen. Die Straßen sind heute so leer wie die Stände der Händler verriegelt und die Museen zu. Bei der Wiederkehr am nächsten Tag finden wir alles wieder geöffnet vor. Souvenir-Kitsch und Kunsthandwerk, soweit das Auge reicht, mit jedem Schritt werden die Bummler und Flaneure von eben zu Teilen von (Warte)Schlangen.

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Die Alte Synagoge ist fast das einzige Gebäude in Josefov, dessen Dimensionen an die geduckteren, mittelalterlichen Baumaßstäbe erinnert.

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Wie viel Zeit auch vergeht, hier in Josefov, Prag, gehen die Uhren in jedem Fall andersrum.

Im nächsten Rinnstein sehe ich eine blaue Kippa aus Papier liegen. Diese Kopfbedeckung signalisiert nach jüdischem Glauben Gottesfurcht und Bescheidenheit vor Gott. Da ausnahmslos alle männlichen Besucher der Synogogen bei Betreten eine tragen müssen, werden die Papier-Kippas am Eingang für 5 Kronen verkauft. Das Bild der Kippa im Dreck dreht mir den Magen um. Jetzt mal unabhängig davon, woran jeder einzelne persönlich glaubt. Wer glaubt denn bitte ernsthaft, dass es Respekt ausdrückt, sich religiöse Symbole kurz überzustreifen, nur um sie bereits wenige Minuten später achtlos zu entsorgen?

Über Sinn und Unsinn solch „gut gemeinter“ günstiger Lösungen und möglicher, bezahlbarer und ökologisch vertretbarer Alternativen ließe sich sicher vortrefflich streiten. Doch der Teil des Tausendfüßlers, dem ich nun auch angehöre, schiebt sich bereits durch Drehkreuz und Sicherheitskontrolle in Richtung Einbahnstraße über den Friedhof. Nur so lässt sich der alte jüdische Friedhof, einer der bekanntesten weltweit, besuchen. Die Alternative hieße schlicht, Verzicht.

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100.000 Gebeine und 12.000 Grabsteine auf gut 1 ha Friedhofsfläche. Viele der von der Zeit gezeichneten Steine scheinen aus dem Boden herauszuwachsen.

Verspielte Museumstour

Auf den Straßen gibt es so viel Baukunst aus unterschiedlichen Epochen zu sehen. Damit man bloß (nicht) vergisst, dass man sich in einem Art Deco Schatzkistchen befindet, springt einem aus jedem zweiten Geschäft Jugendstil-Kitsch entgegen. Ich beschließe, mir einen Besuch im Mucha Museum, im Barockbau des Kaunitz-Palais, für meinen nächsten Besuch aufzuheben. Schließlich wurde mit das Alfons Mucha-Haus mit seiner Sammlung von den tschechischen Freunden wärmstens empfohlen. Einige der Häuser, an denen außen Museum steht, überraschen, ja verwundern bei näherer Betrachtung. Sie sehen mehr nach Ladengeschäften aus, in denen zusätzlich ein paar Vitrinen stehen oder Erklärfilme in Endlosschleife laufen. Auch das Prager Biermuseum macht mich nicht an, so sehr ich tschechisches Bier mag. Da hatte Lorenz in Pilsen vermutlich das echtere Erlebnis.

Schließlich lande ich in zwei echten und echt schrägen Museen. Dem Sexmaschinen Museum und dem Film Special Effects Museum. In ersterem geht es ganz ruhig und unaufgeregt zu. Neben kuriosen Maschinen, bizarren Gerätschaften und Möbeln umfassen die historischen Exponate Fotos und Puppen. Nur im Kino des Museums, das erotische Filme aus der Stummfilmzeit zeigt, durchbricht leises Gekicher das andächtige Staunen der Zuschauer. Essen, ein Dach über dem Kopf. Das braucht der Mensch. Fortpflanzen soll er sich, doch manchmal will auch der Erwachsene einfach nur spielen.

Im Film Special Effects Museum regieren die jungen Ergebnisse erfolgreicher Fortpflanzung. Das Museum ist dem großen tschechischen Trickfilmer Karel Zeman gewidmet ist und bietet spannende Einblicke in seine Zaubertrickkiste. Das Haus ist puppenstubenklein, die Gänge sind eng, die Monitore hängen auf Bauchnabelhöhe und alles ist voll interaktiv. Außer ein paar Erziehern und Lehrern – und uns – sind fast nur Kinder da, die ganze Atmosphäre ist lustig und wuselig. Es dauert keine fünf Minuten, dann ist man selbst wieder fünf. Sitzt im Schneidersitz auf dem Boden und glotzt wunderbare Ausschnitte von Zemans bekanntesten Filmen „Reise in die Urzeit“ (1955), „Die Erfindung des Verderbens“ (1957), einer Geschichte von Jules Verne, und „Baron Münchhausen“ (1961). Was für ein fantasiebegabter, ausdauernder Visionär. Seine Filmwelten schuf Zeman mithilfe von Trickfilmsequenzen in Stopmotion-Technik, die er mit realen Szenen mit echten Schauspielern kombinierte.

Why do I make films? I’m looking for terra incognita, a land where no director has planted his flag of conquest, a world that exists only in fairytales. (Karel Zeman, 1910-1989)

Unterhalb der Karlsbrücke, in Malá Strana, entdecke ich gleich zwei Marionetten Manufakturen in unmittelbarer Nachbarschaft. Trulár Marionety und die Galerie Michael. Bei Trulár kann man sich individuell nach Fotovorlage und Maßen gefertigte „Mini Me“ Marionetten anfertigen lassen. Eine tolle Idee, wie ich finde. Aber ein bisschen gruselt mich der Gedanke auch, sich selbst einmal buchstäblich an Marionettenfäden hängen zu sehen.

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Sexualität und Erotik, Special Effects, Puppen und Marionetten. Was für ein Trip. Am Ende dieser verspielten Museums- und Galerientour steht am Abend der Besuch von Laterna Magika. Der, mit dem die Geschichte beginnt. Das Theater, in dem sich all diese Elemente vereinen. Die Bühne, die sie alle miteinander und mit dem Publikum verbindet.

Noch hungrig? Oh, deftiges, süßes und hopfiges Prag

Wer schon einmal in Prag war weiß, dass man hier rund um die Uhr essen kann. Und wer noch nicht da war, hat sicher davon gehört. Von einem meiner absoluten Lieblingsorte in Prag möchte ich noch ein bisschen mehr berichten. Es ist das Obecní Dům am Palast der Republik, gleich neben dem gerühmten Pulverturm. Erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts im schönsten Jugendstil als Gemeinde- und Repräsentationshaus, finden hier heute Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt. Und essen kann man hier. Richtig lecker.
Das großzügige Caféhaus im Erdgeschoss links ist rundum einladend, die Bedienungen aufmerksam und charmant. Bereits beim zweiten Besuch werden wir mit einem breiten Lächeln begrüßt, dezent verschwindet das „reserviert“-Schild vom schönsten Ecktisch am Fenster, hinten gleich bei der Empore.

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Sie können auch Herzhaftes, im Café des Obecní Dům, doch die Kuchen, die einem per Kuchenwagen am Platz serviert werden, sind einfach himmlisch.

Hier lassen sich die Eindrücke des Tages verdauen, während vor einem die schönsten Kuchen im Wagen vorbeigeschoben werden. Durch die großen Fenster blickt man direkt auf einen Platz der Republik und drei schmucke Solitäre. Der Platz wirkt, obwohl als prominenter Verkehrspunkt den Übergang zwischen Altstadt und Neustadt markiert, recht ruhig. Linker Hand kann man ein klassizistisches Prachtstück Prags bewundern, das Hyberner Haus (U hybernů), der vor langer Zeit und einigen Umbauten ein Kloster beherbergte. Gegenüber des Obecní Dům prangt ein imposantes Bankgebäude aus den 1930er Jahren.

Wer sich nach dem Essen noch bewegen kann, sollte sich unbedingt ausgiebig im Haus umschauen. In den Smetana Saal kommt man allerdings nur als Inhaber einer Konzertkarte. Auf gleicher Ebene des Cafés, rechterhand vom Eingang, befindet sich noch ein Restaurant mit gehobener Küche und gehobenen Preisen. Im Untergeschoss eine Amerikanische Bar und ein als Art Shop bezeichnetes Kleinod tschechischer Design-Kunst. Glaskunst, Porzellan, tschechischer Kubismus, Plakatkunst. Auch wenn überall Preisschilder zu sehen sind, fühle ich mich hier mehr im Museum als in einigen der Orte, an deren Außentür das Wort Museum prangt. Der heimliche Star des Gebäudes ist jedoch das Treppenhaus.

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Ein weiteres kulinarisches und räumliches Highlight ist das Café Slavia, gleich gegenüber vom National Theater. Hier gibt es Raucher und nicht-Raucher-Bereiche, natürlich wieder mit Live-Musik. Diesmal am Klavier. Ach, die Prager und Musik. Rund um die Uhr kann man hier Jazzkonzerte und Klassik-Konzerte hören. Sogar am Prager Hauptbahnhof, im Café der alten Haupthalle im Jugendstil, ertönt live gespielte Klaviermusik. Keine Klassik, sondern Coldplay. Wenn das nicht der perfekte Rausschmeißer ist, denn gerade fährt der EC zurück nach Berlin ein. Für dieses Mal heißt es Na Shledanou und: Auf Wiedersehen.

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