Reiterstandbild auf dem Kapitol in Rom.

Das Kapitol in Rom – Geschichten & Legenden

Das Kapitol in Rom ist der kleinste der sagenhaften 7 Hügel Roms aber der bedeutendste. In der Antike symbolisierte das Kapitol das politische und spirituelle Zentrum des römischen Reichs. Die kapitolinische Wölfin mit Romulus und Remus erinnern daran, ebenso das großartige Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel. Seine heutige Gestalt hat das Campidoglio durch den genialen Künstler und Architekten Michelangelo erhalten. Es gibt also viele Gründe, sich auf dem Kapitol in Rom mal umzuschauen.
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Inhalt

Das Kapitol in Rom und die Geschichte von Romulus und Remus

Das Kapitol in Rom ist zwar der kleinste der legendären 7 Hügel, auf denen Rom gegründet wurde. Dafür aber ist er der berühmteste. Auf seinem jüngeren Geschwisterchen in Washington wird heute immer noch Weltgeschichte und leider auch ziemlich viel Unfug betrieben. Auf dem Kapitol in Rom dagegen wird seit Jahrhunderten die ewige Stadt verwaltet.

Ursprünglich aber stand auch das Kapitol in Rom im Zentrum eines Imperiums, im Zentrum des römischen Reichs. Schon bei der Gründung der Stadt Rom durch die Zwillinge Romulus und Remus spielte der Kapitolshügel eine zentrale Rolle. Damals war der Hügel noch als Trapeischer Felsen bekannt. An dessen Fuß landete eines Tages ein kleines Weidenkörbchen, in dem Rhea Silvia, die unglückliche Mutter der Zwillinge, die Säuglinge gezwungenermaßen auf dem Tiber ausgesetzt hatte. Der Vater der beiden Kinder soll übrigens der Kriegsgott Mars gewesen sein. Dass man dessen Nachkommen nicht in den eigenen vier Wänden aufziehen mochte, lässt sich irgendwie verstehen.

Eine Wölfin, die später als kapitolinische Wölfin bekannt werden sollte, hatte diese Vorbehalte allerdings nicht. Sie entdeckte die verwaisten Romulus und Remus am Kapitol. Doch anstelle sie als leichte Beute zu verschlingen, nahm sie sich ihrer liebevoll an und umsorgte sie als ihre Wolfskinder, bis der Hirte Faustulus auf der Bühne erschien und ihr die wilden Zwillinge abluchste.

Tatsächlich hatte Faustulus‚ Ehefrau Acca Larentia gerade ihre Zwillinge bei deren Geburt verloren. Wahrscheinlich war der Hirte deshalb froh, auf unkompliziertem Wege den erlittenen Verlust zu kompensieren. Also brachte er einfach die zwei Wolfskinder mit nach Hause. Gemeinsam zogen Faustulus und Acca Larentia die Knaben auf. Doch glücklich sind sie durch diese gute Tat nicht geworden. Denn als Faustulus den tödlichen Streit, der zwischen Romulus und Remus anlässlich der Gründung der Stadt Rom entbrannte, schlichten wollte, wurde der Störenfried kurzerhand von seinen Ziehsöhnen erschlagen. Auch in den besten Familien geht es eben manchmal drunter und drüber …

Skulptur der römischen Wölfin mit Romulus und Remus auf dem Kapitol in Rom.
Die kapitolinische Wölfin mit den Zwillingen Romulus und Remus auf dem Kapitol, 5. Jahrhundert v. Chr.

Die kapitolinische Wölfin

Inzwischen haben die meisten vergessen, welche bedeutende Rolle Faustulus und Acca Larentia bei der Aufzucht von Romulus und Remus spielten. Der Gründungsmythos der ewigen Stadt wird einfach auf die Dreierbeziehung alleinerziehende Wölfin und Zwillinge reduziert. Beigetragen hat dazu sicherlich eine der suggestivsten Skulpturen auf dem Kapitol in Rom, die eben jene kapitolinische Wölfin mit Romulus und Remus zeigt.

Heute ist diese Lupa romana das Symbol der Stadt Rom. Aber das ist die Wölfin nicht immer gewesen. Denn lange Zeit fehlten der bronzenen Wölfin, die wahrscheinlich ein uraltes etruskisches Kunstwerk ist, ganz schlicht die beiden Knaben. Romulus und Remus wurden der antiken Skulptur erst gut 2000 Jahre später von den florentinischen Bildhauern Pollaiuiolo untergeschoben, nachdem Papst Sixtus IV die Wölfin im Jahr 1471 der Stadt Rom geschenkt und sie auf dem Kapitolshügel hatte aufstellen lassen. Durch einen simplen Kunstkniff zweier Renaissancekünstler verwandelt sich eine etruskische in die berühmte kapitolinische Wölfin.

Der Altersunterschied zwischen der Lupa und den Wolfskindern fällt sofort ins Auge. Der Körper des Tieres ist steif und hölzern, das Fell ist in ornamentalen Löckchen frisiert. Romulus und Remus dagegen wirken quietschfidel und recken sich possierlich den nahrhaften Zitzen der kapitolinischen Wölfin entgegen.

Noch heute steht die Lupa romana auf dem Kapitol in Rom, allerdings nur als Kopie links neben dem Senatorenpalast. Das wertvolle Original ist in den kapitolinischen Museen ausgestellt. In der Pinakothek der Museen hängt außerdem ein zauberhaftes Gemälde von Peter Paul Rubens, das die Wölfin mit den verspielten Wolfskindern zeigt.

Romulus, Remus und die kapitolinische Wölfin in einem Gemälde von Rubens.
Romulus und Remus mit der kapitolinischen Wölfin, Peter Paul Rubens 1615. Von rechts naht Faustulus, hinter dem Flußgott Tiber, die Mutter der Wolfskinder Rhea Sivia

12 interessante Fakten zum Kapitol in Rom

  • 509 v. Chr. wird der erste kapitolinische Tempel für Jupiter Optimus Maximus, Juno und Minerva geweiht
  • 387 v. Chr. verhindern die schnatternden Gänse der Juno die Erstürmung des Capitolium durch die Gallier
  • 80 v. Chr. wird das Das Tabularium als Staatsarchive an den Hängen des Kapitols errichtet
  • 315 wird die Hauptstadt von Rom nach Konstantinopel verlegt, in der Folge verfällt das Kapitol
  • Ende des 10. Jahrhunderts baut die Familie Corsi die Ruinen des Tabulariums zu einer Festung aus
  • Im Verlauf des 12. Jahrhunderts zieht dort die Stadtverwaltung ein
  • 1471 beginnt die Geschichte der kapitolinischen Museen
  • 1538 zieht Marc Aurel vom Lateran auf das Kapitol in Rom
  • 1871 wird der Palazzo Caffareli auf dem Kapitol Sitz der deutschen Botschaft
  • 1957 werden die römischen Verträge auf dem Kapitol unterzeichnet
  • 2002 das Kapitol schmückt die italienische 50 Cent Münze
  • Am Wochenende kann man in der Sala Rossa im Palazzo dei Conservatori standesamtlich heiraten

Michelangelo, Marc Aurel und das Kapitol

Seine heutige Gestalt erhielt das Kapitol in Rom Anfang des 16. Jahrhunderts. 1538 hatte Papst Paul III den greisen Michelangelo mit der Neugestaltung des Kapitolshügel beauftragt. Denn nach dem Sacco di Roma durch die Landsknechte des Kaiser Karls lag Rom in Trümmern. Die ewige Stadt benötigte also ein neues repräsentatives Zentrum und der Papst einen Ort der weltlichen Repräsentation. Die Päpste verstanden sich ja nicht nur als Herren über die katholische Kirche sondern auch als Monarchen über ein Weltreich in der Nachfolge der römischen Kaiser.

Dieser Anspruch symbolisiert sich ganz besonders in dem berühmten Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel, das Michelangelo im Zentrum des Kapitols aufstellen ließ. Einer weit verbreiteten Anekdote zufolge war dieser monumentale Marc Aurel nur deswegen nicht in den Schmelzöfen fanatischer Bilderstürmer zu einer Kirchenglocke oder Kanonenkugel umgeschmolzen worden, weil er für ein Standbild des ersten angeblich christlichen Kaisers Konstantin gehalten wurde. Für Michelangelo und auch für uns ist dieser Irrtum ein großes Glück.

Marc Aurel wird wegen seiner Selbstbetrachtungen gerne als Philosoph auf dem Kaiserthron bezeichnet. Tatsächlich ist dieser heute zur Weltliteratur zählende Text stoischer Weltsicht, die das Leben aus der Perspektive der Alles zermahlenden Kraft des Sterbens betrachtet, aber in kriegerischen Zeiten in einem Feldlager entstanden. Hier ein klitzekleiner Auszug:

“Ein Seelchen bist du, mit einem Leichnam belastet“, wie Epiket sagte

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen

Soviel bodyshaming hätte man diesem Mannsbild hoch zu Ross gar nicht zugetraut. Auf dem Kapitol in Rom ist der Kaiser als Feldherr dargestellt. Sein mit autoritärer Geste ausgestreckter Arm hat Kunstgeschichte geschrieben. Denn der geniale Gian Lorenzo Bernini kopierte diese Geste und verwendete sie wieder an einer Skulptur, die Papst Urban VIII zeigt. Seitdem ist die ausgestreckte Hand ein Ausdruck für die große ganz und gar weltliche Autorität der Päpste. Merkwürdigerweise wird diese Geste heute häufig als ein freundlich, segnender Gruß eines alten Onkels missverstanden.

Besonders beeindruckend ist Kontrast zwischen der entspannten – oder sollte es besser heißen stoischen – Ruhe des Kaisers und der explosiven Energie des Pferdes. Die Nüstern weit gebläht, die Zähne gebleckt wird das kräftige Tier von Marc Aurel im Zaum gehalten, ohne dass ihm eine Anstrengung anzumerken ist. Wird dem Betrachter in diesem auffälligen Kontrast die charismatische Autorität des Kaisers vor Augen gestellt?

Das Reiterstandbild des Marc Aurel auf dem Kapitol in Rom
Das Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel in den kapitolinischen Museen in Rom
Bronzeskulptur eines Papstes in den kapitolinischen Museen in Rom.
Innozenz X imitiert die herrschaftliche Geste der Kaisers Marc Aurel auf dem Kapitol in Rom

Das Kapitol im Zentrum der ewigen Stadt

Michelangelo hat neben der Piazza auch den mittelalterlichen Senatorenpalast, den Amtssitz des römischen Bürgermeisters, mit einer neuen monumentalen Fassade geschmückt. Hinter monumentalen Pilastern verschwinden die Spuren der mittelalterliche Burg der Familie Corsi. Für den Aufgang zum Rathaus entwarf der Künstler eine spektakuläre Freitreppe, welche die gesamte Breite des Senatorenpalasts einnimmt.

Eine antike Skulptur, die zum Abbild der Göttin Roma umgearbeitet worden ist, wurde in einer Nische aufgestellt und links und rechts wurden zwei antike Flussgötter – der Nil und der Tiber – als Symbole des römischen Imperiums positioniert. Wie gesagt, im Auftrag eines Papstes, der sein Amt in der Nachfolge der römischen Kaiser verstand.

Auch die beiden Paläste, die den Kapitolsplatz in Rom links und rechts einfassen, gehen auf Michelangelos Entwürfe zurück. Auf der rechten Seite des Kapitols befindet sich der Palazzo dei Conservatori, auf der linken der Palazzo Nuovo. In beiden Palästen sind die großartigen kapitolinischen Museen untergebracht, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt.

Besonders interessant ist, dass die beiden neuen Paläste auf der Piazza del Campidoglio in Rom nicht parallel gegenüber gestellt sind. Sie sind entlang schräg verlaufender Achsen errichtet, welche den Platz Richtung Zentrum der ewigen Stadt und wie ein Trapez verjüngen. Auch das ist eine erstaunliche Erfindung Michelangelos, die später von Bernini bei der Gestaltung des Petersplatz aufgenommen wird.

Die Entstehung der Piazza del Campidoglio

Meist betreten wir den Kapitolshügel über die monumentale Freitreppe, die Cordonata Capitolina. Auch diesen spektakulären Aufstieg zum Kapitol hat Michelangelo entworfen. Erst mit dem Bau der Cordonata und der beiden Paläste entstand die Piazza del Campidoglio. Denn vor der Neugestaltung des Kapitols befand sich an der Stelle der Piazza einfach eine unwirtliche Senke zwischen den zwei Kuppen des Hügels, die dem modernen Betrachter gar nicht mehr ins Auge fallen. Auf der einen Seite das eigentliche Capitolium, das in römischen Antike das Staatsheiligtum des kapitolinischen Jupiters krönte. Auf der anderen Seite der Burgberg für die römische Arx.

Die Beschreibung des Kapitolsplatz wäre unvollständig, ohne die Erwähnung eines besonderen Kniffs Michelangelo. Die Piazza ist leicht gewölbt, so als ob sie eine einzige (neue) Kuppe des Campidoglio ausbilden wollte. Vielleicht ist mit der Wölbung aber auch das Segment eines Globus angedeutet. Dann befänden wir uns in Rom im Zentrum der Welt. Die verschränkten Kreissegmente, die Platz dekorieren und dessen Zentrum das Reiterstandbild Marc Aurels ist, können diese steile These stützen.

Michelangelo plante den Palazzo Nuovo und den Palazzo dei Conservatori als eine Art Kulisse, hinter der die beiden Kuppen des Kapitols und all die Gebäude verschwinden konnte, die nach der Antike auf dem Hügel errichtet worden waren. Vielleicht hat er die Fassaden der beiden Paläste deswegen so stark modelliert und durchgeknetet, damit ihre außergewöhnlich plastische Wirkung, die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt.

Bemerkenswert an den Fassaden ist wie der Architekt den Natursteins Travertin mit gelblichen Ziegeln kombiniert. Denn dabei handelt es sich um einen Bezug auf die antike römische Architektur, deren Gebäude häufig aus Backstein errichtet sind, vor die eine Marmorfassade geblendet wurde. Michelangelo zitiert hier aber eher die römischen Ruinen, die er in Rom studieren konnte. Deren Backsteinkern liegt meist offen, während die Marmorfassade an vielen Stellen verschwunden sind. Der innovative Umgang Michelangelos mit Bauvolumen, der Formensprache der Architektur und dem Material inspiriert die kommenden Architekten des Barocks zu ihren außergewöhnlichen Erfindungen, die heute das Bild der ewigen Stadt besonders prägen.

Der Senatorenpalast auf dem Kapitol in Rom.
Blick aus dem Palazzo Nuovo auf den Palazzo Senatorio auf dem Kapitol in Rom

Hier findest Du mehr informative Reisegeschichten:

Die Ruinen des Forum Romanums vom Kapitol aus gesehen.
Den spektakulärsten Blick auf das Forum Romanum gibt es vom Kapitol

Die Spuren des antiken Rom

Hinter dem dem Palazzo Nuovo erhebt sich eine der faszinierendsten Kirchen Roms, Santa Maria in Aracoeli, über den Ruinen der römischen Arx, der Burg. Das Kapitol in Rom war in der Antike nicht nur der Ort des wichtigsten römischen Tempels, hier wurden unterhalb der Arx im Tempel der Juno Moneta die römischen Münzen geprägt und gleich nebenan hatten die prophetischen Auguren ihren heiligen Bezirk, von wo aus sie die geheimnisvollen Zeichen des Himmels erst beobachten und dann interpretieren konnten.

Dort wo sich heute die verwinkelten Zimmerfluchten des Palazzo dei Conservatori ausdehnen, stand ursprünglich der Tempel des Jupiter Optimus Maximus, der wichtigste Tempel im römischen Reich. Alle Triumphzüge der römischen Feldherren endeten mit einem großen Opfer für Jupiter an diesem Heiligtum. Davon ist nichts mehr zu sehen, aber unterhalb des Konservatorenpalast sind die Grundmauern des Tempels ausgegraben worden. Bei einer Besichtigung der kapitolinischen Museen sind die Fundamente des Tempels zu sehen.

Auch der mittelalterliche Senatoren Palast wurde über einem antiken römischen Gebäude errichtet, dem Tabularium. Das Tabularium wurde in der Antike wahrscheinlich als Staatsarchiv genutzt, heute ist es Teil der kapitolinischen Museen und öffentlich zugänglich. Sensationell! Zu den spektakulärsten Eindrücken bei einem Besuch der Museen gehört sicherlich der Blick vom Tabularium hinunter auf das Forum Romanum und den Palatin. Denn an der Schnittstelle zwischen Kapitol und Forum weht der Geist der Weltgeschichte ganz besonders stark.

Ein Brunnen mit der Inschrift SPQR auf dem Kapitol.
Auf dem Kapitol in Rom endet die Aqua Marcia ein römischer Aquädukt, aus dem immer noch kühles Trinkwasser sprudelt

Die Aqua Marzia – Neuer Wein in alten Schläuchen

Ein weiteres bedeutendes Zeugnis der römischen Antike auf dem Kapitol wird bei all den Gedanken an Romulus und Remus, die kapitolinische Wölfin, Marc Aurel und Michelangelo leicht übersehen: die Aqua Marcia. Die Aqua Marcia war mit über 91 Kilometern das längste Aquädukt, das Rom mit Wasser versorgte. Die Hauptleitung des Aquädukts endete auf dem Kapitol.

Die Aqua Marcia aus der römischen Kaiserzeit existiert nicht mehr. Aber im 16. Jahrhundert wurde mit der Wiederherstellung antiker Wasserleitungen begonnen, um die wachsende Stadt Rom mit Wasser zu versorgen. Auch die Aqua Marcia wurde restauriert. Und so sprudelt noch heute Wasser aus antiken römischem Leitungen nicht nur in einem Brunnen auf dem Kapitol, sondern versorgt auch große Teile der ewigen Stadt mit frischem Wasser. So kühl und so frisch übrigens, wie es schon in der Antike genossen wurde.

Der Brunnen mit fantastisch, frischem Trinkwasser befindet sich links vom Senatorenpalast auf der Via di S. Pietro in Carcere, gegenüber der kapitolinischen Wölfin. Ein Stückchen weiter die Straße hinunter öffnet sich ein spektakulärer Ausblick auf das Forum Romanum. Die Fundamente der römischen Arx sind entlang der Scala dell‘ Arce Capitolina sichtbar, die ebenfalls links vom Senatorenpalast ab geht.

Tipps für einen Besuch des Kapitols in Rom

Das Kapitol in Rom ist einer des faszinierendsten Plätze der ewigen. Besonders schön ist ein Besuch, wie an so vielen anderen Orten auch, während der Abenddämmerung. Der Hügel liegt heute etwas abgeschnitten vom historischen Zentrum der Stadt und ist für ermüdete Reisende häufig eine Art Zwischenstopp nach der anstrengenden Besichtigung des Forums oder der Altstadt. Schade! Denn es lohnt sich, länger auf dem Kapitol zu verweilen und den vielen historischen und legendären Fährten nachzuhängen, die sich hier kreuzen.

Von der Terrasse des Palazzo Caffarelli öffnet sich ein fantastischer Blick auf den Giannicolo, einen Hügel auf der anderen Tiberseite in Trastevere, und die zauberhaften Kuppeln Roms. Die Terrasse wird heute von der Cafeteria der kapitolinischen Museen gastronomisch bewirtschaftet und lädt zu einer kleinen Erfrischungspause ein. Der Eingang befindet sich an der Via dele Tre Pile.

Nach der Besichtigung des Kapitols, lohnt es sich am Marcellus Theater vorbei Richtung Ghetto zu schlendern. Was Dich dort erwartet, erfährst Du in Rom – Spaziergang unter’m Kapitol.