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Nordsee Segeln 2/2 Watt’n Meer!

Der zweite Teil der Reise erzählt vom Seglerglück im Wattenmeer. Einer Fahrt im Takt der Gezeiten zwischen Ostfriesischen Inseln und niedersächsischem Festland. Von Häfen und Seehunden. Vom moderat-mondänen Nordseebad Wangerooge, dem malerisch-idyllischen Spiekeroog und von Langeoog, dem Familienparadies für Radfahrer.

In Teil 1 haben wir uns langsam an die Ostfriesischen Inseln herangetastet, indem wir erst einmal durch den niedersächsischen Jadebusen geschippert sind. Die Bucht in der Nordsee hat uns überrascht. Schnuckelige Marinas, norddeutsche Kleinstädte und eine Hafenstadt mit Geschichte. Urlaubsfeeling und Einblicke in den Alltag auf See aus Mitsegler-Perspektive.

Geschäftiges Treiben in Horumersiel. Überall werden die Frühstückssachen verstaut, Boote und Leinen klar gemacht. Es ist Samstag morgen und wir alle wollen nach Wangerooge. Die Freude darüber, das letzte sommerlich sonnige Wochenende auf der zweitkleinsten der bewohnten Ostfriesischen Inseln zu verbringen, steht den Seglern ins Gesicht geschrieben. Auch wenn die jungen Paare und Familien sich betont cool geben und mich viele der älteren Paare immer ein wenig an die Typen erinnern, die ich auf den Campingplätzen meiner Jugend kennengelernt habe. Etwas verschroben wirken sie, bisweilen sogar behäbig, doch dabei windgegerbt und voller Improvisationstalent. Ich könnte jetzt noch eine Runde über Frischluftbacken und Apfelpausen sinnieren, aber ist nicht. Skipper Gerd macht Tempo.

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Die überdachte Kuchenbude. Perfekt für die Nordsee. Hier mit Skipper am Ruder.

Er weiß, wer in Horumersiel als letzter ausläuft, kommt auch später an und muss in der Marina von Wangerooge im Päckchen liegen. So heißt es, wenn Boote seitlich aneinander festmachen. Und wer im Päckchen liegt, muss über die anderen Boote steigen, um an Land zu kommen. Die ungeschriebenen Spielregeln in aller Kürze. Wer über andere Boote klettert, sollte vorne rum gehen und trittsicher, taktvoll und samtfüßig agieren. Die Bekletterten sich entsprechend nachbarschaftlich und entspannt geben. Können und sind wir alles, aber Bordhündin Mona bringt 35kg auf die Waage. Die Labradordame ist der perfekte Bordhund, doch lässt sie sich nur bedingt über verschiedene Decks „durchreichen“. Dass sie in keine Handtasche passt, kommt ihr auf See wieder zugute. Ein Pinscher bekäme bei Windstärke drei sicher Flügel.

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Seehund? Land? Labradordame Mona kann beides riechen.

Von Horumersiel nach Wangerooge

Die Überfahrt von Horumersiel nach Wangerooge ist wundervoll. Wir fahren unter Motor durch die Priele und ziehen, mehr der Optik wegen, Fock und Besan hoch. Zwar haben wir – auch die nächsten Tage – ständig Sichtkontakt zum Land und der typischen Skyline aus Windrädern, Hafen- und Industriearchitektur, doch fühlt es sich hier schon viel mehr nach Meer an. Der norddeutsche Himmel wechselt im Minutentakt sein Aussehen. Ich möchte in einem fort laut ausrufen: „Die Welt ist fertig, endlich fertig.“ Doch der Text gehört „Deichkind“, den lauten lustigen Jungs, deren Konzerte an Kindergeburtstage erinnern. Dies Deichkind hier ist auf einer anderen Party. Und der Himmel ist nie fertig.

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In einer Reihe geht es ab Horumersiel durch den Priel. Alle Segler brauchen Hochwasser.

Auf Wangerooge finden wir einen Platz am Ende des Hafenbeckens und machen direkt am Steg fest. Das kleine Eiland ist Nordseeheilbad und gehört historisch zum friesischen Jeverland, nicht zu Ostfriesland. Macht aber nix. Einmal habe ich die autofreie Inseln zuvor bereits besucht. Merkwürdigerweise kann ich mich an kaum etwas erinnern. Außer an den tollen Blick aus der großzügig geschnittenen Ferienwohnung. Für diese Gedächtnislücke mache ich Lady Diana verantwortlich. Die Nachricht ihres Todes ereilte mich kurz nach der Ankunft. Wie ein hypnotisiertes Kaninchen hingen meine Reisebegleitung und ich damals vor der Glotze und in der Wohnung fest. Im August 1997 nahm ich den Flieger. Das geht heute immer noch und dauert von Harle aus gerade einmal fünf (!) Minuten. Der Spaß kostet deutlich mehr als die Fähre, ist aber auch ein ganz besonderes Erlebnis.

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Unendliche Weite. Das Watt vor Wangerooge.

Bevor wir in den Ort radeln, helfen wir den neuen Nachbarn beim Anlegen. Nachdem die Segelyacht sicher festgemacht ist, laden sie uns spontan ein, an Bord zu kommen. Die Crew besteht aus einem Vater und seinen zwei erwachsenen Töchtern, beide über 20. Das Boot ist noch ein bisschen älter somit ein vollwertiges Familienmitglied. Nachdem wir ein wenig miteinander geplauscht haben, trennen wir uns wieder. Alle wollen in den Ort auf der Nordseite der Insel.

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Am entspanntesten kommt man auf Wangerooge mit dem Fahrrad durch Wiesen und Dünen.

Der Ort liegt auf Wangerooge gut 5km vom Hafen entfernt. Am bequemsten erreicht man ihn per Inselbahn oder eben per Rad. Auf unserem Weg durch duftende Dünen voller Hagebuttensträucher und Besenheide überholen wir immer wieder Gruppen ohrenverstöpselter Teenager, die ebenfalls in den Ort pilgern. Manche wirken sediert, andere überdreht. Liegt das am Sauerstoff oder ist die Jugendherberge in Wahrheit ein pädagogisch wertvolles Bootcamp?

Das Haus, in dem ich damals gewohnt habe, vermute ich in der Nähe des Hauptstrands. Finden tue ich es nicht, dafür lecker Eiscreme und Espresso, hochsommerliches Strandtreiben, exotisch blauen Himmel und badetaugliche Wassertemperaturen. Ich muss an Lorenz’ Reisebericht über St. Malo und die Kanalinseln denken. Auch er staunte bereits über die karibisch anmutende Farbpalette der oft so wilden Nordsee.

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Bunte Strandkörbe am Strand von Wangerooge. Am Horizont: Containerschiffe auf Reede (Neue Weser Reede Nord).

Wir radeln zum Alten Leuchtturm. Seit 1980 beherbergt er ein kleines Museum, das von der Gemeinde Wangerooge betrieben wird. Hier erfahren wir mehr über die Entstehung und Geschichte der Insel von einer einfachen Sandbank bis heute. Von der Seefahrt und Raketenversuchen und natürlich, eine Ahnengalerie der Leuchtturmwärter. Ich betrachte ihre Gesichter. Zeugen vergangener Tage, die trotz ihrer robusten Erscheinung etwas Mönchisches ausstrahlen. Männer, die die Umstellung von Petroleum und Gas auf elektrisches Licht erlebten. Oder später in den 1960er und 1970er Jahren die schrittweise Umstellung auf Radar bis hin zur vollständigen Fernsteuerung der Türme. Heute werden viele der ehemaligen Leuchttürme, wie auf Wangerooge, touristisch genutzt. Seit 1996 sagen auch Heiratswillige an diesem herausragend romantischen Ort gerne „Ja“.

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Der Blick vom 39m hohen Alten Leuchtturm Wangerooge Richtung Hafen und Festland bei Ebbe.

Nach dem Abendessen landen wir in der Seglerkneipe. Hier steppt der Seebär. Einige Gäste der Marina haben sich unter Teilnehmer der Regatta Rund Wangerooge“ gemischt. Ausgerichtet wird diese traditionell vom Wangerooger Yachtclub (WYC). Je später Abend, desto größer werden die Yachten, desto waghalsiger die Manöver in den Erzählungen der Teilnehmenden, desto ausladender die Gesten. Wir amüsieren uns köstlich. Am sympathischsten ist uns ein Mann, der sich etwas abseits hält. Er sieht aus wie eine zweibeinige Version von Käptn Ahab. Große Reden schwingen hat er nicht nötig, und das, obwohl sein Boot das kleinste in der ganzen Marina ist. Aber schmöken will er. Wir tauschen Tabak gegen echtes Seglerwissen und glotzen beim Rauchen auf das vom Vollmond ausgeleuchtete Hafenbecken.

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Ein Tag erwacht – auf Wangerooge.

Vor der Weiterfahrt nach Spiekeroog gönne ich mir einen morgendlichen Wattspaziergang. Ganz allein, ganz früh, durch Sand und Schlick, nehme ich so viel jodhaltige, salzige Luft in mich auf, bis ich vor Glück fast platze. Der Tag soll noch aufregender werden, denn nur wenige Stunden später sehen wir Seehunde en masse. Doch erst einmal steht ein üppiges Frühstück auf dem Programm, dann heißt es wieder alles klar zum Ablegen.

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Zwei verliebte Frühaufsteher am Strand von Wangerooge.

Von Wangerooge nach Spiekeroog mit Seehunden

Als wir uns den Sandbänken zwischen Wangerooge und Spiekeroog nähern, bin ich fürs Segeln nicht mehr zu gebrauchen. Muss ich auch nicht. Langsam und leise gleiten wir an der ersten Sandbank vorbei. Seehunde, Seehunde, Seehunde! Sicher ist es ein wenig albern, sich angesichts der kleinen knopfäugigen Speck-Torpedos innerhalb von Sekunden in eine vor Begeisterung quietschende Dauerknipserin zu verwandeln. Aber was soll’s, dafür behalte ich beim Anblick von Zwergponyfohlen mittlerweile einen ruhigen Puls. Auch Mona ist ganz aufgeregt. Sind diese guten Schwimmer, deren kleine runde Köpfe immer wieder links und rechts der Ketsch auftauchen, wirklich Hunde? Die Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben, der Name hat sich in grauer Vorzeit aus dem Germanischen entwickelt und sagt jetzt nichts über den Verwandtschaftsgrad… Aber was rede ich, Mona interessiert sich nicht für Etymologie.

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Sind Seehunde niedlich oder sind Seehunde niedlich?

Seehunde gucken ist im Norden eine große Attraktion. Entlang der ganzen Küste werden Ausflugsfahrten zu den Seehundsbänken angeboten, auf denen auch sehr viel gequietscht und geknipst wird. Doch Seehunde sind so viel mehr als einfach niedlich. Auch wenn sie auf den Bänken in lockeren Gruppen zusammenliegen, sind sie eher Einzelgänger, vor allem die Männchen kämpfen mit harten Bandagen. Sie sind zugleich Jäger und Gejagte. Leben in einer immer stärker verschmutzten und überfischten Nordsee, was ihr Immunsystem angreift und sie anfälliger für Krankheiten, wie zum Beispiel Lungenwürmer oder Pilze macht. Die Küstenländer Dänemark, Deutschland und Niederlande reagierten auf die bedrohlichen Umweltaspekte und schlossen 1991 ein Abkommen zur Erhaltung der Seehunde im Wattenmeer. Auch im niedersächsischen Schonzeitenkalender steht, Seehunde müssen ganzjährig geschont werden. Verletzte und erkrankte Tiere werden, wenn möglich, identifiziert, behandelt und wieder ausgewildert.

In Spiekeroog laufen wir bei bestem Wetter ein. Machen fest, holen uns in der Marina eine Magnetkarte für die Waschräume. Heute Abend geht es ins Hotel Inselfriede, schick essen, da kann man vorher ruhig mal duschen. Die Insel wirkt schon auf den ersten Blick anders als die Nachbarinseln. Ruhiger, idyllischer, entrückter. Erst 1981, nach der Stilllegung der Inselbahn, wurde der neue Hafen hier in Betrieb genommen. Es ist ein kurzer Weg in den Ort. Die alte Bausubstanz, die alten Baumbestände und die kleinen Gässchen, Marke malerisches Fischerort, sind bezaubernd. Liegt es an der vorteilhaften Mittellage von Spiekeroog? Im Gegensatz zu Wangerooge und anderen ostfriesischen Inseln, deren Gestalt sich über jahrhundertelangen Kampf zwischen Meer und Landgewinnung so stark verändert hat, dass ganze Orte verlegt werden mussten, scheint auf Spiekeroog vielerorts die Zeit stehengeblieben.

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Sitz der Gemeindeverwaltung, das Rathaus auf Spiekeroog. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt das Muschelmuseum besuchen. Und neue Fotos von den Drifthuusen machen, meine sind diesmal leider nichts geworden.

Hier kann man noch „Drifthuusen“ aus dem frühen 18. Jahrhundert sehen. Drifthäuser mit sogenannten Schwimmdächern, die bei Sturmfluten von Mensch und Vieh wie Flöße benutzt wurden. Bei steigend Wasser retteten sich alle aufs Dach, die Lehmwände der Häuser lösten sich auf, die klobigen Balken, die dem Inneren der Häuser eine besondere Optik gaben, brachen weg und das Dach driftete vom Nordwind getrieben in Richtung Festland. Eine geniale Idee.

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Vielleicht sind die Seehunde zwischen Spiekeroog und Langeoog noch einen Tick niedlicher als die zuvor gesehenen?

Auf der Überfahrt von Spiekeroog nach Langeoog setzen wir neben Besan und Fock erstmalig auch das Großsegel. Ich hatte schon gedacht, der Segelsack wäre nur zur Zierde. Ein Stündchen läuft es gut, doch dann dreht der Wind. Auch die Strömung arbeitet gegen uns, wir haben die Flut überschritten und nun ablaufend Wasser, also holen wir die Lappen wieder runter. Die nächste Seehundsbank. Ich bin kaum zu halten und will schwimmen gehen. Wie gut, dass Skipper Gerd mir dieses Vorhaben ausredet, sonst würde ich jetzt unter Robben leben. Die Strömung ist so stark, dass sich fast die Leiter losreißt. Während wir die Seehunde beobachten, werden wir aus dem Nichts von Fliegen attackiert. Sie verhalten sich wie Gewitterfliegen, sind nur 10x größer. Und viel präsenter. Bald schon sind sie überall. Überziehen den gesamten Schiffsrumpf mit einer schwarzen Schicht aus Leibern. Was für komische Teile. Sie fliegen einen an, nur um dann bräsig irgendwo liegenzubleiben. Wir wedeln und vergessen Fotos zu machen und ekeln uns ein bisschen. Später wird der Starkregen diejenigen, die wir nicht weggewischt haben, fortspülen.

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Ankunft auf Langeoog am Nachmittag bei Sonnenschein. Doch die Fliegenplage verkündet uns: Da braut sich was zusammen.

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Der Wasserturm auf Langeoog, keine zwei Stunden nach der Ankunft. Der Himmel ist verhangen, der Luftdruck fällt rapide, am Horizont grummelt es schon. Wetterbedingt haben wir wenig von Langeoog gesehen. Aber dafür viele Familien auf Fahrrädern, die alle sehr entspannt aussahen.

Auf dem Weg zurück vom Ort zum Hafen färbt sich der Himmel schwefelig grau-gelb. Das Grollen wird lauter, der Wind frischt auf. Die Wucht des Wetters ist deutlich zu spüren. Man kann sich ausmalen, wie Unwetter und Sturmfluten in den Herbst- und Wintermonaten alles in Atem halten. Der Mann geht auf direktem Weg zum Boot zurück, ich mache einen Umweg über die Waschräume. Großer Fehler. Während dieser zwei Minuten wird der Himmel schwarz und öffnet seine Schleusen. Das Ende ist nicht abzusehen, außerdem gibt es Abendbrot. Also einmal tief Luftholen und los. Es fühlt sich an wie tauchen. Innerhalb von Sekunden bin ich durchnässt bis auf die Haut, galoppiere den Steg hinunter, bis zur Kyle of Lochalsh. Als ich schnaufend an der Plane der Kuchenbude herumnestele, guckt sogar Bordhündin Mona fragend. Ich muss laut lachen, klettere nach innen und wringe mich erstmal aus.

Der letzte Tag der gemeinsamen Tour, der letzte Schlag von Langeoog nach Norderney. Wir legen früh ab, keine Zeit für Sightseeing. Ob ich wiederkommen würde? Wangeooge und Spiekeroog haben mich persönlich mehr angesprochen. Heute darf ich noch einmal ans Ruder. Steuere uns parallel zur südlichen Insellinie durch das Fahrwasser und entlang der Pricken in die Hafeneinfahrt von Norderney. Ein schöner Moment, sich der Insel, die ich schon so oft mit der Fähre besucht habe, einmal anders zu nähern. Kurz vorm Anlegen tauschen wir wieder in die bewährten Rollen. Der Skipper parkt uns ein, der Rest der Crew kümmert sich um Festmacherleinen, Spring und Fender. Keine Experimente auf den letzten Metern.

Good bye auf Norderney

Der Abschied auf Norderney ist herzlich. Wir hatten eine angenehme Woche zusammen, haben als Crew gut funktioniert und viele schöne Momente geteilt. Am liebsten möchte ich mich an Bord verstecken, einfach bleiben, doch der Mann hat getrickst. Unser Taxi wartet schon am Steg in der Marina. Der Fahrer schmunzelt wissend. Niemand, den er hier abholt, sagt gerne „Tschüß“. Er fährt uns in den Ortskern Norderneys, zu den Neyland Apartments, wo wir liebe Freunde besuchen und unsere Landkrankheit kurieren werden. Erstmals erlebe ich Norderney in den Ausläufern der Hauptsaison. Wie anders die Insel zur Sommerzeit wirkt. Strandkörbe, draußen sitzen, Drachen steigen lassen ohne Handschuhe und Mütze. Wirklich kein Vergleich mit dem Norderney im Winter. Doch das ist wieder eine andere Geschichte. Und die erzähle ich ein anderes Mal.

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Service

Was wollt ihr wissen, was hilft euch weiter? Soll es eine bestimmte Insel sein oder gleich die ganze Perlenkette? Am besten nähert man sich den Ostfriesischen Inseln erst einmal als Gesamtgebilde und überlegt dann, wie der Urlaub aussehen soll.

Die Anreise mit der Fähre ist entspannt und günstig, die Anreise mit dem Flugzeug aufregend und etwas kostspieliger.

Bei Interesse an einer Mitsegelgelegenheit stelle ich gern den Kontakt zu Skipper Gerd her.

Auch für weitere Fragen schreibt mir bitte einfach in die Kommentare.

Eine Bemerkung zur Kostenplanung: Bei einem Törn fallen neben Liegegebühren in der Marina und einer Nutzungsgebühr für die meist sehr gut ausgestatteten Waschräume Kosten fürs Benzin und die Bordkasse an. Die Infrastruktur an Restaurants und (Super)Märkten ist selbst in den kleinsten Orten okay. Rechnet mit ca. 70-80 Euro + pro Person und Tag. Dafür habt ihr ein schwimmendes Zuhause, das ihr so schnell nicht wieder werdet verlassen wollen. Und erlebt eine Art zu Reisen, die immer wieder einzigartig ist.