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Uffizien: 11 Meisterwerke, die Du nicht verpassen solltest – Teil 1

Ein Uffizien-Besuch steht an, was für ein Stress! So viele Bilder. So viele Menschen. Die schlechte Luft. Warum tun sich das jährlich Millionen an? Weil es sich lohnt! Damit Du die Uffizien perfekt überstehst, hier eine Gebrauchsanleitung in 11 Meisterwerken.

Die Uffizien in Florenz sind eines der berühmtesten Kunstmuseen auf der ganzen Welt. Ich glaube, jeder Florenz Besucher pilgert dahin. Reiht sich mit anderen Hunderttausenden in die Warteschlangen ein und steht sich die Beine in den Bauch. Ganz Schlaue haben natürlich ein Uffizien Ticket online vorbestellt. Bei denen geht es ein bisschen schneller mit der öden Warterei.

Aber langweilig wird es auf keinen Fall. Schausteller, Taschendiebe und Verkäufer von gefälschten Tickets belagern die wartenden Kunst-Liebhaber. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Wartezeit der Museumsbesucher abwechslungsreich und spannungsvoll zu gestalten.

Als der neue Uffizien-Direktor, Eike Schmidt, ein Import aus Deutschland, aus Lautsprechern vor all dem unerfreulichen Ungemach vor seinem Museumspforten warnen ließ, wurde er von der Stadt Florenz verwarnt. 249,00 Euro Strafe. Für akustische Vermüllung der Stadtraums. Ordnung muss eben sein.

Ein langstreckter Flur in den Uffizien voll mit Museumsbesuchern

Der erste Blick in die Uffizien nach der Ticket-Kontrolle. Ein Korridor voller Menschen. Das wird bestimmt lustig

Immer Stress vor den Uffizien

Nach Warteschlagen. Sicherheitskontrolle. Qualvoller Enge im Einlassbereich. Nach dem Überwinden zweier gigantischer Treppen steht der Besucher verschwitzt und japsend in einem langen Korridor. Rechts viele Fenster. Links ein paar Türen. Im Gewölbe ein paar durchgeknallte groteske Malereien.

Und überall ganz, ganz, sehr, sehr, viele, viele Menschen. Unmengen! Manche Wesen tragen Knöpfe im Ohr und wanken wie ferngesteuert und betäubt einem pinken Zipfel hinterher. Andere sinken auf die nächste Bank. Manchen rotieren den Kopf von links nach rechts, als ob sie die Bodenhaftung verloren hätten. Ein babylonisches Sprachensummen schwillt an und ab. Reizüberflutung total. Orientierung? Fehlanzeige. Und dabei habe ich noch gar keines der bedeutenden, großartigen, unschätzbar wertvollen Meisterwerke gesehen, mit denen die Chaos-Hallen Uffizien vollgestopft sind. Das kann ja lustig werden …

Gemälde müssen brennen

… Der Besuch war dann auch sehr lustig. Allerdings stressig. Und dann die schlechte Luft. Puuuuhhhh. Entschädigt haben mich die vielen schönen Frauen und besonders die scharfen Kerle an den Wänden. Alter Schwede, die Uffizien sind eine richtige Eros-Bude. Ich taumle von einem Erregungszustand in den nächsten. Trotzdem ist es mir gelungen, 11 großartige Meisterwerke auszusuchen und sogar zu fotografieren. Diese subjektive Auswahl stelle ich hier vor. Für einen ersten Besuch in den Uffizien gibt diese Auswahl ein gute Orientierung.

Warum liebe ich Gemälde? Meine Faszination für Bilder wurzelt in Kindertagen. Sie ist ganz eindeutig erotisch und sexuell konotiert. Als kleiner Bub bin ich begeistert in Kirchen gegangen, weil es dort nackte Körper zu sehen gab. Adam und Eva im Paradies. Jesus am Kreuz. Das erste Bild, das ich besaß, war eine Postkarte mit der nackten Eva vom Bordesholmer Altar aus dem Dom zu Schleswig. Die Uffizien bieten da schon härteren Stoff. Wann bleibe ich vor einem Gemälde stehen? Wenn es brennt und lodert! Mein Auge bleibt an schönen Menschen kleben. Bizzare Kompositionen erregen meine Aufmerksamkeit. Farben berühren mich emotional. Darüber schreibe ich. In diesem Post stelle ich die ersten 4 Gemälde vor. Später folgen die anderen 7.

Rosso Fiorentino: Madonna und Kind mit vier Heiligen

Dürfte ich ein Bild aus den Uffizien für meine Sofaecke bestellen, diese Madonna von Rosso Fiorentino wäre auf jeden Fall ein Kandidat. Was für ein wahnsinniges Bild. Es zeigt eine Sacra Conversazionen. Ein häufiges Bildschema in der italienischen Malerei. Bei so einer Heiligen Unterhaltung in der Welt der Überirdischen steht Maria mit dem Christuskind im Mittelpunkt. Echte Heilige scharen sich um ihren Thron. Hier zum Beispiel Johannes der Täufer und Hieronymus. Alle Figuren vertiefen sich in ein Gespräch. Sie lauschen, gestikulieren und diskutieren. Über irgendein bedeutendes religiöses Problemchen oder so. Ein ziemlich langweiliges Thema.

Rosso Fiorentino, Madonna mit Kind und vier Heiligen

Rosso Fiorentino, Madonna mit Kind und vier Heiligen

Das hat sich wahrscheinlich auch Rosso Fiorentino gedacht, als er im Jahr 1518 dieses Bild für das Hospital S. Maria Nuova in Florenz malte. Also wollte er etwas Innovatives produzieren. Etwas, das es vorher so noch nicht gegeben hat. Hat er auch darüber nachgedacht, wie er sich als Marke auf dem gerade entstehenden Kunstmark positionieren sollte? Krass auffallen, Traditionen aufbrechen, Skandal riskieren. Das ist die Selbstvermarktungs-Strategie von Rosso Firorentino. Most Advanced, Yet Acceptable. MAYA!

Rosso produziert überall Widersprüche und Ungereimtheiten. Seine Heiligen sehen aus wie die abgehalfterten Darsteller eines Schmierentheaters. Zum Beispiel der Heilige Hieronymus auf der rechten Seite. Er erinnert mich an Christopher Lee in einem schlechten Gruselfilm. Fieser grauer Flaum auf dem Kopf. Ein bösartiges Profil. Ein ausgezehrter, knochiger Körper. Gichtige Hände verbogen zu grausamen Klauen. So sehen Vampire aus!

Ihm gegenüber Johannes der Täufer. Was für ein Kontrast! Eine elegante, aber blutleere Gestalt in silbrig glänzendem Gewand. Wer hat den wohl ausgelutscht? Dem heiligen Kind verläuft der Mascara und umflort die traurigen Augen mit schwarzen Schatten. Zwei niedliche Putten haben sich mit einem Buch zu Füßen der Mutter Maria hingehockt. Sie wollen auch gerne mitreden. Trotz der qualvollen Enge im Bild scheinen alle Figuren seltsam isoliert. Im Gegensatz zur detailreichen Darstellung der Personen ist der Hintergrund abstrakt und leer. Drei vertikale Streifen. Links und rechts Himmelblau. Hinter Maria etwas brauner Brokat. So simpel geht das.

Faszinierend ist die Fülle der irrlichternden Farbschattierungen. Sie kreisen um Rot und Blau, die Farben Mariens. Da gibt es blaues Blau und grünes Blau und rotes Blau oder es gibt sattes rotes Rot und pinkes Rot und blaues Rot und ein fragiles gelbes Rot.

Rosso ist ein so raffinierter Maler, dass er mache Stellen im Bild unfertig aussehen lässt. Zum Beispiel die rechte Hand des Hieronymus. Wie verwesendes Fleisch. Es ist, als zeigte der Maler, wie ein Künstler arbeitet. Wie er ausgestattet mit einer genialen Idee und etwas Pigmenten ein Bild aus dem Nichts materialisiert. Die Unschärfen überall im Bild und die fließenden Farben erzeugen eine nicht greifbare, visionäre Wirklichkeit. Das Überirdische so unglaublich präsent, dass der Betrachter sich nicht entziehen kann. Doch gleichzeitig so bizarr und so abartig, dass es unglaublich fern erscheinen muss.

Rosso Fiorentino setzt zwei Puten zu Füßen der Madonna. Sie lesen in einem Buch. Wollen sie auch mit diskutieren?

Rosso Fiorentino setzt zwei Putten zu Füßen der Madonna. Sie lesen in einem Buch. Wollen sie auch mitdiskutieren?

Michelangelo: Heilige Familie

Auch dieses Bild ist eine echte Wucht. Das einzig gesicherte Tafelbild des Großkünstlers Michelangelo Buonarottis. Solche Rundbilder Tondi wurden in Florenz häufig als Hochzeitsgeschenke hergestellt. Dieses vermutlich für die Eheschließung zwischen Maddalena Strozzi und Agnolo Doni im Jahre 1503. Darum heißt das Bild auch Tondo Doni. Der geschnitzte Rahmen mit Christi Haupt und den Köpfen der vier Evangelisten ist noch das Original. Ungewöhnlich, dass Bild und Rahmen seit ewig zusammen sind.

Besucher der Uffizien betrachten den Tondo Doni von Michelangelo

Micheangelo Buonarotti: Tondo Doni mit der Heiligen Familie. Ein Meisterwerk in den Uffizien

Michelangelos Heilige Familie ist die einzige Darstellung dieses Themas, die ich kenne, in der Josef nicht wie das fünfte Rad am Wagen wirkt. Meist steht Josef ja beleidigt in der Ecke und hält sich traurig den Bart. Nachvollziehbar. Denn in dieser seligen Patchwork-Familie ist die Rolle Josefs besonders prekär. Er muss gute Miene zum bösen Spiel machen und ein Christkind groß ziehen, das nicht sein leibliches ist. Und alle Welt spricht auch noch drüber. Komisch, oder?

Michelangelo arbeitet wie ein Bildhauer und modelliert die Heilige Familie aus einem Block. Wie farbige Marmorfiguren. Maria hockt, die Beine kompliziert verdreht, auf einer grünen Wiese. Sie schraubt ihren Körper in einer Spirale nach hinten und reicht Josef das niedliche Christuskind empor. Dabei spannt Maria ihren Bizeps kräftig an. Sieht aus wie ein gut trainierter Männerarm. Ihr Gesicht wirkt knabenhaft. Ok, Michelangelo stand auf Männer. Unübersehbar, weibliche Anatomie interessiert ihn nicht. Besonders faszinierend: das Spiel der vielen Hände rund um das Kind. Im Vordergrund wachsen wilde Erdbeeren und Akelei. In der Ferne verdampft die Landschaft zu einer weichgezeichneten, abstrakten Anordnung von Linien und Flächen.

Josefs Pose hieße heute Manspreading. In seinen weit gespreizten Beinen findet Maria Halt für ihre komplizierte Drehung. Ohne müsste sie über das gerade Mäuerchen hinter sich kippen, das Vordergrund von Hintergrund trennt.

Auf einem steinbruchartigen Felsen, der im Halbkreis nach hinten schwingt, posieren nackte Knaben. Eine häufige Interpretation: Diese feschen Jungs repräsentieren die heidnische Antike. Maria und Josef verbildlichen den Alten Bund und das Christuskind den Neuen Bund. Aber warum ist die Antike männlich und nackt? Vielleicht, weil im Florenz um 1500 Homosexualität mit dem Vorbild der griechischen Antike legitimiert wurde. Aber wie passt das zu einem Hochzeitsbild?

Besonders kostbar wirken die Farben der Gewänder. Dieses leuchtende, silbrige Rosa, das metallische Blau und dieses goldglänzende Gelb. Außergewöhnlich stark ist auch die räumliche Wirkung der Heiligen Familie Michelangelos. Der Felsen mit den Knaben schwingt im Halbkreis nach hinten. Die Gruppe der Heiligen Familie wölbt sich nach vorn. So entsteht der Eindruck einer Kugel. Ganz klar, hier war ein Bildhauer am Werk.

Sodoma: Heiliger Sebastian

Jetzt steht ein Mann im Mittelpunkt. Und was für einer! Der Heilige Sebastian. Gemalt von Sodoma. Nomen est Omen. Sodoma. Der närrische, der schwule Maler. Mit Frau und Kind in Siena. Zuhause hielt er außerdem einen Zoo mit Dachsen, Madern und Pfauen. Eine Art Arche Noah, spotteten die Zeitgenossen. In Mailand lernte er die Malerei Leonardo Da Vincis kennen. In Rom malte er gemeinsam mit dem viel berühmteren Rafael. Aber wer war Sebastian? Von Beruf römischer Offizier. Dann Christ. Zur Strafe wird er an einen Baum gefesselt und mit Pfeil und Bogen beschossen.

Giovanni Antonio Bazzi, genannt Sodoma: Heiliger Sebastian, Uffizien in Florenz. Ein junger Mann mit nacktem Oberkörper an einen Baum gefesselt

Giovanni Antonio Bazzi, genannt Sodoma: Heiliger Sebastian

So süß kann Leiden sein! Die Augen himmelwärts gedreht, Tränen kullern die weiche Wange sanft hinab. Rotes Blut perlt in Bächlein über die stramme Brust. Der muskulöse Körper elegant verbogen. Ein aufwändig drapierter Schleier verdeckt provokant das Geschlecht. Hmmmm. Ist Sodomas Heiliger Sebastian in den Uffizien ein religiöses Bild oder ist die Grenze zur erotischen Kunst schon gefährlich überschritten?

Sodoma malte den Heiligen Sebastian in den Uffizien auf eine Prozessionsfahne, die festlich durch die Straßen Sienas getragen wurde. Auftraggeber war eine Laienbruderschaft. Auf der Rückseite schwebt die Mutter Maria aus dem Himmel herab. Irre, wie Sodoma kleine Engelchen aus duftigen Wolken wachsen lässt. Das hat er von Rafael gelernt. Die Landschaft hinter dem leidenden Sebastian verrät den Einfluss Leonardo da Vincis. Genauso die leichte Unschärfe über seinem Körper. Der Verzicht auf scharfe Linien zugunsten weicher, farbiger Übergänge ist eine geniale Erfindung Leonardos. Sodoma nutzt sie, um die überirdische Gestalt des Sebastian aus der körperlichen Fassbarkeit heraus zu lösen.

Die Büste eines Knaben mit einem Pfeil in der Brust

Lorenzo Costa: Heiliger Sebastian. Dieser knabenhafte Märtyrer aus den Uffizien ist eine weitere erotische Variante des Sebastian-Motivs

Artemesia Genteleschi: Judith und Holofernes in den Uffizien

Judith und Holofernes. Eine Frau ermordet einen Mann. Für das 17. Jahrhundert ein pikantes Thema. Diese Szene, von der Künstlerin Artemesia Gentileschi gemalt, ganz besonders pikant. Als junge Frau wurde Artemesia Gentileschi von einem Malerkollegen ihres Vaters vergewaltig. Im anschließenden Gerichtsverfahren musste sie ihre Unschuld unter der Anwendung von Folter beweisen. Der Vergewaltiger hatte sie vor Gericht als Prostituierte beschuldigt.

Gentelschi hat Judith und Holofernes mehrmals gemalt. Die Fassung des Themas in den Uffizien ist ihr berühmtestes Werk geworden. Wahrscheinlich hat Großherzog Cosimo der II. das Gemälde in Auftrag gegeben. Die Medici mochten diese Gewalt zwischen Mann und Frau. Schon ein Vorfahre, Cosimo der Ältere, hatte bei Donatello eine Judith und Holofernes Gruppe aus Bronze gießen lassen. Als Symbol für den Sieg der Bescheidenheit über den Hochmut.

Auch die Verbindung von Kunst und Verbrechen scheint die Medici fasziniert zu haben. Immerhin bestellte ein Vorgänger, der Großherzog Cosimo der I., beim dreifachen Mörder Benvenuto Cellini die sensationelle Skulptur des Perseus mit der Medusa.

Holofernes wird von Judith mit einem Schwert enthauptet. Im Hintergrund steht eine Magd. Sie drückt Holofernes auf das Bett, damit Judith besser den Kopf abtrennen kann

Artemesia Gentileschi: Judith und Holofernes. Ziemlich selten in den Uffizien, ein Bild von einer Frau gemalt

Artemesias Malerei ist von der Hell-Dunkel-Malerei Carravaggios beeinflusst. Toll wie Gentileschi die Figuren inszeniert, sie dramatisch ausleuchtet und die Farben explodieren lässt. Aus dem Schwarz der Leinwand schälen sich drei Figuren heraus. Judith und ihre Begleitung sind durch Schlaglichter betont. Holofernes Gesicht ist verschattet. Besoffen ist der muskulöse assyrische Feldherr auf das Bett gefallen, in dem er Judith vergewaltigen wollte. Diesen Moment seiner Schwäche nutzen die beiden Frauen aus.

Die jugendlich wirkende Magd drückt Holofernes auf die seidig schimmernde Matraze. Mit fester Hand greift Judith ihn beim Schopf. Sie steckt ein Schwert in Holofernes Hals und will den Kopf vom Körper sägen. Auch hier ein dramtisches Spiel der vielen Hände. Wie das Blut dabei spritzt. Angeekelt verzieht Judith das Gesicht. Holofernes Haupt kippt nach hinten. Er schaut dem Betrachter tief in die Augen. Der Mund leicht geöffnet. Er kann nicht glauben, was ihm da passiert. Links und rechts stürzt das Blut in roten Strömen aus ihm heraus. Besudelt das unschuldig weiße Bett. Küchenpsychologisch ist die Sache glasklar. Artemesia Genteleschi verarbeitet mit diesem Bild das Trauma der Vergewaltigung. Malen als Therapie? Ob das wirklich so war?

Service

Tickets für die Uffizien können online verbestellt werden über die Website der Museen in Florenz.

Rosso Fiorentinos Madonna und Kind mit vier Heiligen findest Du in Raum 60 im 1. Stockwerk der Uffizien. Dort siehst Du noch weitere Bilder von Rosso.

Michelangelos Doni Tondo hängt in Raum 35 gemeinsam mit anderen Malern aus Florenz

Sodomas Heiliger Sebastian ist etwas unglücklich in einem Treppenaufgang aufgestellt. Du findest ihn nach dem Eingang in die Räume 36 und 37. Der Sebastian von Costa hängt mit anderen venezianischen Bildern in Raum 21.

Judith und Holofernes von Artemesia Gentileschi befindet sich in Raum 90 der Uffizien im 1. Stockwerk, gemeinsam mit Bildern ihres großen Vorbilds Caravaggio. Fast ganz am Ende des Rundgangs durch die die Uffizien.