Rom: Reiseberichte & Reisetipps aus der ewigen Stadt

Rom ist die Hauptstadt Italiens. Aber natürlich ist Rom viel mehr. Als ehemalige Hauptstadt des römischen Reichs und als ewige Stadt ist sie in das kollektive Gedächtnis der Welt eingebrannt. Rom ist der Sehnsuchtsort von Kunstliebhabern, Geschichtsfreaks und Reisesüchtigen weltweit.

Rom das sind seit tausenden von Jahren weltbewegende Geschichten, antike Monumente und fantastische barocke Kunst. Außerdem gibt es auf malerischen Plätzen und verträumten Straßen die entspannte italienische Lebensart und das verführerische dolce vita zu entdecken. Hier findest Du unterhaltsame und informative Reiseberichte aus der ewigen Stadt, die Dir verraten, was Du in Rom auf der Spanischen Treppe, im Pantheon oder im Kolosseum erleben kannst.

Inhaltsverzeichnis

Rom Reisegeschichten

Screenshot Google Maps mit Tiber und Engelsburg.

Google Maps Travel Jam Poetry – Rom

Google Dienste wie Flights, Hotelsuche und besonders Maps haben die Art, wie wir reisen und uns in der Fremde bewegen, völlig revolutioniert. Google Tools bescheren Reisenden komfortable Freiräume und Unabhängigkeit. Erst heute hat Google Maps mich wieder richtig staunen lassen.

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Rom – Spaziergang unter’m Kapitol

Rom ist eine spektakuläre Kulisse. Besonders für Gedankenreisen. Die können in die Vergangenheit führen oder zu sich selbst. Im Stadtviertel unterhalb des Kapitol-Hügels finde ich den Schildkröten Brunnen, das ehemalige römische Ghetto und Input für einen verträumten Spaziergang durch Rom.

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Kolosseum in Rom von Außen

Domus Aurea & Celio – Rom 2/3

Kolosseum, Palatin und Forum weltbekannte Besuchermagneten im Zentrum Roms. Die will jeder sehen! Gibt es neben diesen Megasehenswürdigkeiten noch Interessantes zu entdecken? Ich habe mich nach Alternativen umgesehen und bin in einem goldenen Haus, der Domus Aurea des Kaiser Neros, und auf dem Celio fündig geworden.

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Foro Italico & Flaminio – Rom 1/3

Rom bewirbt sich für Olympia! Schon 1960 fanden olympische Sommerspiele in Rom statt. Für 1940 waren welche geplant. Wettkampfstätten entstanden auf dem Foro Italico und im Stadtviertel Flaminio. Beim Spaziergang entlang olympischer Sportarenen entdecke ich jüngste Vergangenheit und zeitgenössische Kunst.

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Wandmalerei aus dem Karthäuserklöster in den Diokletians Thermen in Rom

Piazza dei Cinquecento – Rom 3/3

Die Piazza dei Cinquecento, der riesige Platz vor der Stazione Termini in Rom, ist immer in Bewegung. Menschen kommen an und hasten sofort weiter. Eigentlich schade! Denn auf der Piazza gibt’s viel zu entdecken: die Geschichte von den 3 Roms.

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Caravaggio in Rom – Maler, Rowdy & Revolutionär

Der Maler Caravaggio stellt um 1600 die Kunstwelt in Rom auf den Kopf. Kontrovers, gewalttätig, psychologisch raffiniert, ausgeleuchtet in grellen Schlaglichtern erzählt er altbekannte Geschichten revolutionär neu. 400 Jahre später springt der Funke noch über. Ich bin Feuer und Flamme!

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Monti Viertel – Römische Oasen

Wohin in Rom, wenn die müden Füße nicht mehr tragen? Mein Tipp ist das Monti Viertel mitten in der Ewigen Stadt. In dieser römischen Oase bist Du weit weg von berühmten Sehenswürdigkeiten und findest doch etwas vom echten, authentischen Rom.

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Sehenswürdigkeiten

Zu den Top Sehenswürdigkeiten in Rom gehören das Kolosseum und der Petersdom. Rom zu besuchen und dabei weder das größte römische Amphitheater noch die Kirche der Päpste zu besichtigen, geht für die meisten Rom Reisenden gar nicht. Völlig nachvollziehbar. Denn kein Bauwerk repräsentiert die Größe des römischen Reiches besser als Kolosseum. Keine Kirche verdeutlicht den Machtanspruch des Papstamtes besser als der Petersdom, San Pietro in Vaticano.

Darüberhinaus gibt es in Rom unzählige Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Denn innerhalb von mehr als 3000 Jahren Stadtgeschichte ist von der Zeit des römischen Weltreichs über das Mittelalter, die Papstherrschaft und den Barock bis in die Gegenwart ein großer Schatz an Kunstwerken, Baudenkmälern, Kirchen, Brunnen und Palästen gewachsen, der seinesgleichen sucht.

Wie in den meisten uralten Städten ist häufig die Stadt selber die größte Sehenswürdigkeit. Und so ist es auch in Rom. Das Stadtbild im Zentrum hat sich seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nur wenig verändert, da das moderne Rom sich außerhalb der berühmten Aurelianischen Stadtmauern entwickelt hat. Im historischen Zentrum aber knubbeln sich die bemerkenswerten Highlights so dicht aneinander, dass es schwer ist den Überblick zu behalten. Deswegen findest Du hier die bedeutendsten Rom Sehenswürdigkeiten nach Epochen geordnet.

Antikes Rom

Rom war in der Antike für Jahrhunderte Hauptstadt eines das Mittelmeer umspannenden Reichs. Von der Gründung der Stadt im 1. Jahrtausend vor unserer Zeit, über den Aufstieg Roms zur Hauptstadt eines Imperiums bis zum dramatischen Untergang in der politischen Bedeutungslosigkeit haben sich viele Monumente und Denkmäler erhalten, die heute zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt zählen. Hier ein kurzer Überblick, was Dich in Rom aus der Antike erwartet

Kolosseum

Das Kolosseum ist das größte Amphitheater der Welt. Zwischen 72 und 80 soll dieser monumentale Bau in nur 8 Jahren errichtet worden sein. Im Jahr 80 ist das Kolosseum mit Spielen, die über 100 Tage dauerten, eröffnet worden. Gut 450 später finden und dem Gotenkönig Theoderich die letzten Spectacula im Kolosseum statt. Danach verfällt der gigantische Bau und wird als Steinbruch genutzt, um Baumaterial für das barocke Rom zu gewinnen. Eine zeitlang war das Kolosseum auch ein riesiges Mietshaus. Der Vermieter? Die Päpste von Rom! Auf dieser Website findest Du Infos zu den Öffnungszeiten und den Ticketpreisen.

Forum Romanum

Im Ticket für das Kolosseum ist auch die Besichtigung des Forum Romanum enthalten. Das Forum Romanum war ursprünglich das Zentrum der antiken Stadt. Als sich Rom zur Hauptstadt eines Weltreichs entwickelte, wurde der ziemlich kleine Platz zum Zentrum des römischen Reichs. Auf dem Forum befindet sich der berühmte goldene Meilenstein, der Miliarium Aureum. Er war das ideale Zentrum des Straßennetzes im römischen Weltreich. Deswegen führen auch alle Straßen nach Rom. Außerdem findest Du auf dem Forum Grundmauern von Tempeln, Gerichtsgebäuden und Läden. In der gut erhaltenen Kurie kam der Senat zusammen und in der gegenüberliegenden Basilika Julia tagten die Gerichte.

Palatin

Der Palatin ist einer der 7 legendären Hügel Roms. Auf dem Palatin soll Romulus seine Stadt gegründet haben und zwar am 21. April 753 vor unserer Zeit. Auf dem Palatin wohnten die Reichen und Schönen der Hauptstadt. Später wurde aus dem Hügel die kaiserliche Residenz. Vom Namen Palatin leitet sich das Wort Palast ab. Heute ist auf dem Palatin nur noch wenig von der kaiserlichen Pracht zu finden. Aber es gibt herrliche Ausblicke auf Rom. Also unbedingt besuchen.

Konstantins Bogen

Genau zwischen Kolosseum, Palatin und Forum liegt der Konstantins Bogen. Dieser Triumphbogen erinnert an den Sieg Konstantins über seinen Mitregenten Maxentius an der Milvischen Brücke. Ob dieser Sieg 310, 311 oder 312 erkämpft wurde, kann niemand so genau sagen. Konstantin als Alleinherrscher über Rom weckte beim Senat die Erinnerung an die gute, alte Zeit. Deswegen wird an diesem Triumphbogen auch an berühmte Vorgänger Konstantins erinnert; nämlich an Trajan, Hadrian und Marc Aurel. Die Bischöfe von Rom nutzen den Sieg an der Milvischen Brücke propagandistisch aus. Denn Konstantin soll im Zeichen des Kreuzes siegreich gewesen sein.

Kaiser Foren und Märkte des Trajans

Die Kaiserforen sind große öffentliche Plätze, die nördlich des Forum Romanums errichtet worden sind. Ihre Erbauer waren meistens Alleinherrscher über Rom. Julius Cäsar hatte mit der Neugestaltung des Zentrums der ewigen Stadt begonnen. Augustus hatte es ihm nachgemacht. Das größte Forum, das ein Kaiser errichten ließ, sind die Märkte des Trajans. In den Mercati di Traiano ist das Museum der Kaiser Foren untergebracht. Besonders lohnend ist ein Besuch der Märkte des Trajans aber, weil dort eine Art römischer Supermarkt sogar mit Fischtheke besichtigt werden kann. Auf dieser Website findest Du weitere Informationen.

Kapitol – Der kleinste Hügel von Rom

Der kleinste Hügel Roms ist gleichzeitig der berühmteste Hügel der ewigen Stadt. Die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika haben seinen Namen nach Washington exportiert und knüpften damit an Traditionen der römischen Res Republica. Noch heute wird vom Kapitol aus die ewige Stadt regiert. Die Bürgermeisterin residiert im prächtigen Senatoren Palast, der über den Ruinen des antiken Jupitertempels errichtet worden ist.

Im Zentrum der Piazza del Campidoglio reitet Marc Aurel auf einem Bronzepferd. Häufig kannst Du hier auch extravagante Brautmode bewundern. Denn auf dem Kapitol befindet sich das römische Standesamt. Außerdem sind die kapitolinischen Museen Zuhause der römischen Wölfin, die wunderbarerweise den Stadtgründer Romulus und seinen Bruder Remus groß gezogen hat. So viele attraktive Sehenswürdigkeiten an einem Ort findest Du selbst in Rom nur an wenigen Stellen.

Pantheon

Das Pantheon ist einer der besterhaltenen Tempel aus der Kaiserzeit. So gut in Schuss ist das Pantheon aber nur, weil der heidnische Kultbau früh in eine Kirche umgewandelt wurde. Der Tempel wurde zur Zeit des Kaisers Hadrian fertiggestellt. Ob er, wie der Name Pantheon suggeriert, tatsächlich ein Tempel für alle Götter war, lässt sich heute nicht mehr entscheiden. Wahrscheinlich ist, dass das Pantheon nicht nur für religiöse Zwecke genutzt wurde. Hadrian soll hier zum Beispiel Gericht abgehalten haben. Sehenswürdig ist das Pantheon vor allem wegen seiner Kuppel. Mit gut 43 Metern Durchmesser war diese Kuppel für Jahrhunderte die größte Kuppel der Welt. Sie ist in der Technik des Opus Caementicium errichtet worden. Einer Art Gussbeton, der aus den Zutaten Ziegeln, Tuffgestein und Pozzulaner Erde gemischt wurden. Bewunderungswürdig ist das große Loch in der Mitte der Kuppel. Durch dieses Opaion regnet es tatsächlich rein. Vorsicht Rutschgefahr! Infos zum Pantheon findest Du auf dieser Website.

Engelsburg

Die Engelsburg ist eine weitere Top Sehenswürdigkeit in Rom. Das monumentale Mausoleum Kaiser Hadrians am Tiber wurde schon Ende des 3. Jahrhunderts in eine Befestigung innerhalb der aurelianischen Stadtmauern umfunktioniert. Viele Jahrhunderte später haben die Päpste aus dem Grabmal Hadrians eine Festung gemacht, die den Päpsten bei Belagerungen der ewigen Stadt Schutz bot. Außerdem gab es in der Engelsburg ein berüchtigtes Gefängnis. Im 3. Akt der Oper Tosca von Giacomo Puccini ist das Castel Sant‘ Angelo Schauplatz des dramatischen Selbstmords der Titelheldin, die sich von den Mauern der Engelsburg in die Tiefe stürzt. Besonders beeindrucken in der Burg ist die große Schatzkiste, in der die Reichtümer der Päpste verwahrt wurden. Mehr Informationen zur Besichtigung der Engelsburg findest Du hier.

Circus Maximus

Der Circus Maximus ist der größte Eventspace der Antike. Mit einer Länge von 600 Metern und einer Breite von 140 Metern gehört er noch heute zu den größten Gebäuden für öffentliche Unterhaltung, die jemals gebaut wurden. Schon zur Zeit der etruskischen Könige fanden in dem Tal zwischen den Hügeln Palatin und Aventin Wagenrennen statt. Seine heutigen Dimensionen erhielt der Circus Maximus nach dem berüchtigten Brand von Rom. Kaiser Nero, der Pferderennen liebte, ließ den zerstörten Circus viel prächtiger als ursprünglich wieder aufbauen. Der Circo Massimo ist 24/7 geöffnet. Hier findest Du mehr Informationen.

Diocletianthermen

Die Diocletiansthermen wurden um das Jahr 300 erbaut. Die gewaltige Bäderanlage maß 376 mal 361 Meter. Über 3000 Menschen konnten gleichzeitig in diesen kaiserlichen Thermen baden. Heute ist dieses große Bauwerk in seine Einzelteile verfallen. Aber seine großartigen Dimensionen lassen sich im Stadtbild noch gut nachvollziehen. Die Bebauung der Piazza della Repubblica folgt zum Beispiel den Fundamenten der Umfassungsmauer der Diocletiansthermen. Die große Halle des Frigidariums, des Kaltbades, hat Michelangelo in eine Kirche umgewandelt. Santa Maria degli Angeli ist neben dem Pantheon das einzige Bauwerk, im welchem die Monumentalen Überwölbten Innenräume, der antiken Architekten bewundert werden können.

Im nordöstlichen Teil der Thermen wurde ein Kartäuser-Kloster eingerichtet. In dessen Räumen ist heute eine Abteilung des Museo Nazionale Romano untergebracht. Besonders eindrücklich ist ein Besuch der Diocletiansthermen, weil hier sehr gut nachzuvollziehen ist, dass die Stadt Rom eine Art Schichttorte ist, in der sich eine Epoche auf die andere legt.

Kirchen in Rom

Eine Reise nach Rom, ohne eine Kirche zu betreten, ist möglich, allerdings ziemlich schwierig. Denn wer zum Beispiel das Pantheon betritt, ist ja nicht nur in einem antiken Tempel sondern auch in einer Kirche gewesen. Außerdem sind viele Kirchen das Zuhause bedeutender Kunstwerke, die niemand gerne links liegen lässt. Darüberhinaus gibt es an fast jeder Straßenecke und jedem Platz eine Kirche zu entdecken. Damit du nicht alle Kirchen Roms besuchen musst, findest Du hier eine Auswahl.

Petersdom – San Pietro in Vaticano

Der Petersdom, San Pietro in Vaticano, ist die bekannteste und größte Kirche Roms und der Welt. Kaiser Konstantin soll über einem Grab, das seine Zeitgenossen als das des Apostel Petrus verehrten, eine Kirche in Auftrag gegeben haben. Ein Legende erzählt, der Kaiser habe während der Bauarbeiten sogar selber Säulen und Steine geschleppt.

Von der Kirche Konstantins ist nichts mehr übrig. Der frühchristliche Bau musst einem prächtigen Neubau weichen, der 1506 begonnen wurde und erst gut 150 Jahre später beendet werden konnte. Die Liste berühmter Künstler und Architekten, die an dem Neubau gearbeitet haben ist ziemlich lang. Hier mal eine Auswahl: Bramante, Raffael, Michelangelo, Maderno, Borromini, Bernini. Also nur die Besten der Besten. Die gesamte Architektur dient ausschließlich dazu, das Papstamt zu verherrlichen.

Wer den Bau des Petersdom aufmerksam studiert, kann erkennen, dass die Architekten Anleihen an drei antiken römischen Monumenten gemacht haben. Der Engelsburg, also dem Grabmal Hadrians, der Basilika des Maxentius und dem Pantheon. Mehr Informationen zum Petersdom findest Du hier.

San Giovanni in Laterano – die Kathedrale von Rom

San Giovanni in Laterano ist ebenfalls eine frühchristliche Kirche, die von Kaiser Konstantin errichtet wurde. Da die Lateransbasilika die erste Kirche der Bischöfe von Rom war, wird San Giovanni als das Haupt und die Mutter aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises bezeichnet. Der päpstliche Segen Urbi et Orbi hat seinen Ursprung also auf dem Lateran.

Von dem frühchristlichen Aussehen San Giovannis hat sich nur noch wenig bewahrt. Denn Francesco Borromini hat den Bau im Auftrag des Papstes Innocenz X in eine barocke Kirche verwandelt. Das ist genial und äußerst sehenswert. Auch die die achteckige Taufkapelle stammt aus der Zeit Kaiser Konstantins, wenn Du in San Giovanni bist, solltest Du diese auf jeden Fall besuchen. Mehr Informationen zu San Giovanni in Laterano gibt es hier.

San Clemente

Ein Besuch der Kirche San Clemente ist tatsächlich wie eine Reise in der Vergangenheit. Denn in San Clemente ist es möglich von der heutigen Kirche hinunter in einen Vorgängerbau und noch tiefer in Häuser aus dem antiken Rom zu steigen. Der Bau der heutigen Kirche wurde Anfang des 12. Jahrhunderts begonnen. Der schlichte romanische Bau ist wegen eines prächtigen Mosaiks und bemerkenswerter Fresken des Malers Masaccio äußerst sehenswert.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Ausgrabungen unter der Kirche unternommen. Dabei wurde der Vorgängerbau San Clementes aus dem 4. Jahrhundert entdeckt. Dessen Wände sind mit erstaunlichen mittelalterlichen Malereien geschmückt. Unterhalb dieser Kirche wurden später ein römisches Haus aus dem 1. Jahrhundert ausgegraben. Im Innenhof des Hauses wurde ein Myträum entdeckt; ein Heiligtum für den persischen Sonnengott Mytras, dessen Kult vor allem bei römischen Legionären weit verbreitet war.

Unterhalb dieses Hauses konnten die Archäologen die Ruine eines Hauses nachweisen, das wahrscheinlich während des berühmten Brands von Rom zur Zeiten Nero zerstört und zugeschüttet wurde. Mehr Informationen zu San Clemente findest Du hier.

Santa Maria Maggiore

Santa Maria Maggiore ist eine der vier ehemaligen Patriachalbasiliken innerhalb der Stadtmauern Rom. Santa Maria Maggiore auf dem Esquilin ist dem berühmten Schneewunder zu verdanken. Nachdem es am 05. August des Jahres 352 in Rom geschneit hatte, begab sich der Papst Liberius auf diesen römischen Hügel und zeichnete den Grundriss einer Basilika in den Schnee.

Bis heute hat die größte Marienkirche Roms das frühchristliche Erscheinungsbild bewahrt. Deswegen lässt sich in dieser Basilika nicht nur erleben, wie die frühen Christen ihre Kirche bauten. Das dreischiffige Bauwerk gibt auch Aufschluss darüber wie die antiken Basiliken in Rom aussahen, in denen Märkte veranstaltet wurden, die Gerichte tagten oder der Kaiser seine Untertanen empfing.

Besonders sehenswürdig sind in Santa Maria Maggiore die Mosaiken an den Wänden des Mittelschiffs und im Chor. Außerdem ist der große Bildhauer Gian Lorenzo Bernini, einer der Schöpfer des barocken Roms, in dieser Kirche beigesetzt. Mehr Informationen zu Santa Maria Maggiore findest Du hier.

Santa Prassede

Die Basilika Santa Prassede liegt nur wenige Schritte von Santa Maria Maggiore entfernt. Die Architektur des mittelalterlichen Baus aus dem frühen 9. Jahrhundert orientiert sich an der Kirche Santa Maria Maggiore und antiken Bautechniken. Der Kunsthistoriker Krautheimer versteht diese Rückbesinnung auf antike Bauwerke im Zusammenhang mit der Krönung des Frankenkönigs Karl zum Kaiser, die ja auch an antike Traditionen anknüpft.

Der Chor von Santa Prassede ist mit prächtigen Mosaiken geschmückt, die von Heiligen und vom Leben im Paradies erzählen. Die Kapelle für den heiligen Zeno ist ebenso mit fantastischen Mosaiken ausgestattet. Schon alleine diese herrlichen Bilder machen einen Besuch empfehlenswert. Mehr Informationen zu Santa Prassede findest Du hier.

San Luigi dei Francesi

Zwischen der Piazza Navona und dem Pantheon liegt die Kirche San Luigi dei Francesi. Die meisten Besucher ignorieren die klassische Fassade und den streng aber prunkvoll gegliederten Innenraum. Sie stürzen gleich Richtung Contarelli Kapelle im linken Seitenschiff, um dort Geschichten aus dem Leben des Evangelisten Matthäus zu bewundern; spektakulär in Szene gesetzt durch den Kunstrebellen Michelangelo Merisi da Caravaggios. Informationen zu den Öffnungszeiten von San Luigi dei Francesi findest Du hier.

Santa Maria del Popolo

Auch in Santa Maria del Popolo gibt es Meisterwerke Caravaggios zu bewundern. In der Cerasi Kapelle links vom Hauptaltar hat der Maler das Martyrium des heiligen Petrus und die Bekehrung vom Saulus zum Paulus in großen Gemälden effektvoll inszeniert.

Eine Besichtigung von Santa Maria del Popolo lohnt sich aber auch wegen des Raumeindrucks. Das Kirchenschiff sieht aus, als hätten die Bauherren versucht antike römische Thermen zu rekonstruieren. Der eher nüchterne Bau ist wegen seiner prominenten Lage an der Porta Flaminia zu einer beliebten Grablege für einflussreiche Familien in Rom geworden. Besonders hervorzuheben ist die Chigi Kapelle. Der Maler Rafael ist hier als Architekt aktiv geworden. Gian Lorenzo Bernini hat zwei ordentliche Skulpturen hinterlassen.

Santa Maria sopra Minerva

Lange Zeit wurde angenommen Santa Maria sopra Minerva, sei über einem Tempel der Weisheitsgöttin Minerva errichtet worden. Daher kommt also der Name. Heute weiß man, dass der Tempel ein Isis Tempel war. Der Namen wurde dennoch nicht geändert.

Diese Marienkirche ist einer der wenigen gotischen Kirchen in Rom. Ursprünglich gehörte sie zu einem Dominikanerkloster. Unter dem Altar ist die bedeutendste Heilige des Ordens, die heilige Katharina von Siena, beigesetzt. Links vom Altar hat der berühmte Christus von Michelangelo seinen Platz gefunden. Besonders beeindruckend sind die Pegelstände der Tiber-Hochwasser, die rechts an der Fassade zu finden sind. Vor der Kirche kringelt der niedliche Elefant aus der Werkstatt des Bildhauers Berninis seinen langen Rüssel.

San Ignazio

Die Kirche San Ignazio ist nach dem Ordensgründer der Jesuiten, dem heiligen Ignatius, benannt. Die zauberhafte Piazza vor der Kirche sieht aus, als sei sie als Bühnenbild für eine lustige Komödie, vielleicht von Carlo Goldoni, entworfen worden. San Ignazio beeindruckt durch die Harmonie des riesenhaften Innenraumes, in dem sich der Besucher ziemlich verloren vorkommt.

Diese räumliche Entgrenzung erreicht ihren Höhepunkt im Deckenfresko des Jesuitenbruders Andreas Pozzo. Pozzo gelingt es, mit Hilfe einer perspektivisch raffiniert kalkulierten Illusionsmalerei das Tonnengewölbe des Langhauses aufzubrechen und ins Unendliche zu weiten. Dargestellt ist die Apotheose des heiligen Ignatius. Aber dieses Ereignis verliert sich in einem übervollen Wimmelbild, das den Blick so lange kreisen lässt, bis der Schwindel den Betrachter umhaut. Im Fußboden des Langhauses ist der Punkt markiert, von dem aus das Deckenfresko perspektivisch korrekt betrachtet werden kann. Diese Website informiert über die Öffnungszeiten von San Ignazio.

Du interessierst Dich für Rom und Italien? Hier findest Du Italien Reisetipps nach Regionen und Städten geordnet:

Brunnen in Rom

Rom ohne seine Brunnen? Völlig undenkbar. Das flüsternde Rauschen und glitzernde Perlen von leise fließendem Wasser gehört zur ewigen Stadt wie das Kolosseum und der Petersdom.  Und das obwohl der Autolärm und die Geräusche der Großstadt das meditative Sprudeln der Brunnen in Rom häufig übertönt.

Rom hat so viele spektakuläre Brunnen, weil die wachsende Stadt im 16. und vor allem im 17. Jahrhundert immer mehr Wasser brauchte. Also wurden die antiken Aquädukte und Wasserleitungen repariert und wieder in Betrieb genommen. Am Ende der Wasserleitungen wurden Brunnen errichtet, aus denen die Bevölkerung das Wasser für den täglichen Bedarf schöpfen konnten. Außerdem ermöglichten die Brunnen verspielte und lebensfrohe Inszenierungen des gestaltlosen Elements Wasser, das die grandiosen Brunnenkunstwerke mit glitzernden Reflexionen  veredeltet.

Die Brunnen Roms spritzen keine Fontänen in die Luft. Das Wasser fließt in langen Schnüren oder weiten Gardinen aus den Brunnenschalen hinab. Ursache dafür ist der mangelnde Druck mit dem das Wasser in den Aquädukten nach Rom floß. Deswegen wird in den Brunnen Roms das Wasser nicht dramatisch inszeniert. Vielmehr sind die Brunnen Bühnenbilder in denen das Wasser sich spielerisch verbreiten kann.

Vierströme Brunnen

Der Vierströme Brunnen auf der Piazza Navona ist eine fantastische Schöpfung des genialen Tausendsassas Gian Lorenzo Berninis. Die Vier Flüsse Donau, Nil, Gange und Rio de la Plata repräsentieren die vier damals bekannten Erdteile. Europa, Afrika, Asien und Amerika.

Bernini hat die Personifikationen der Flüsse als kräftige Männer gestaltet, die auf einem künstlichen Felsen ihre feisten Körper verdrehen. Bekrönt wird der Brunnen von einem Obelisken, dessen Spitze eine Taube mit Ölzweig schmückt. Die Taube ist das Wappentier Innozenz X, der Bernini mit dem Brunnenbau beauftragte.

Trevi Brunnen

Der Trevi Brunnen ist der berühmteste Brunnen in Rom. Ob er seine Position als Top Rom Sehenswürdigkeit nur dem anrüchigen Bad der Sexbombe Anita Ekbergs in La Dolce Vita zu verdanken hat, sei dahingestellt.

Vielleicht hat der Ruhm der Fontana di Trevi doch eher etwas mit dem Brauch zu, Münzen in den Brunnen zu werfen, und sich dabei mit geschlossenen Augen etwas zu wünschen. Zum Beispiel nach Rom zurückzukehren. Ein Wunsch, der sich in Zeiten von easyjet und airbnb unkompliziert erfüllen lässt.

Der Schildkrötenbrunnen in Rom

Die Fontana delle Tartaruge, der Schildkrötenbrunnen, ist eine der anmutigsten Brunnen in Rom. Giacomo della Porta, ein Schüler Michelangelos, hat das Brunnenbecken, aus dem kräftig modellierte Muscheln aufragen, entworfen. Taddeo Landini hat die verspielt bewegten bronzenen Jünglinge entworfen, die die Brunnenschale mit den Muscheln verbinden.

Seinen Namen erhielt der Brunnen, nachdem Gian Lorenzo vier Schildkröten hinzugefügt hat. Die klettern über den Rand der Brunnenschale, als ob sie im Brunnen schwimmen gehen wollten.

Najaden Brunnen

„Auf der Piazza vor der Kirche befindet sich ein großer Brunnen, an dem die Stadt Rom 1901 einige Bronzefiguren aufstellte, die äußerst abstoßend und skandalös sind. Kein guter Christ würde sie ansehen, und selbst ein Ungläubiger mit etwas Selbstachtung würde sich angewidert abwenden.“

Um 1900 konnte der Najaden Brunnen auf der Piazza della Repubblica noch Anstoß erregen. Der Jesuitenpater  Peter Joseph Chandlery empört sich in seinem Reiseführer Pilgrims Walks in Rome über die biegsamen, nackten Frauenkörper, die der Bildhauer Mario Rutelli um das Becken des Brunnens aufgestellt hat.

Heute locken diese Darstellungen niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Aber durch den donnernden Verkehr auf der Piazza della Repubblica wagt sich sowieso niemand nah genug an den Brunnen heran, um die einst anstößigen Frauengestalten zu betrachten.

Essen & Trinken

Essen & Trinken in Rom ist für Reisende häufig eine heikle Angelegenheit. Das Frühstück im Hotel ist häufig unerfreulich. Das Abendessen im Hotel ist meistens irgendwas aus der internationalen Küche. Begeisterung löst das selten aus.

Für das Frühstück, die Piccola Colazzione, ist die Alternative allerdings schnell gefunden. Denn die Bar um die Ecke bietet meist einen guten Caffè und ein butterzartes Gebäck, beides vergoldet den Start in den Tag.

Bei den Hauptmahlzeiten sieht es in Roms Restaurants häufig etwas düster aus. Das hängt damit zusammen, dass sich viele Restaurants auf internationale Reisende eingestellt haben. Die schauen sowieso nur einmal vorbei. Und ganz ehrlich, warum soll sich der Koch Mühe geben, wenn der Gast aus Übersee zu Spaghetti alle Vongole nach Käse und nach Ketchup fragt.

Die römische Küche & ihre Rezepte

Dabei gibt es Rom tolle Restaurants, in denen man richtig gut essen kann. Wer unbedingt direkt auf der Piazza Navona oder mit Blick auf das Pantheon essen muss, sollte sich allerdings über Preise und Qualität nicht wundern. Und auch in Rom stehen Mitschnacker vor den Restaurants nicht zwingend für Qualität.

Darüberhinaus hat die römische Küche leckere und weltberühmte Gerichte zu bieten, wie zum Beispiel die Spaghetti Carbonara oder die Saltimbocca alla Romana. Einen ganz besonderen Einfluss hat die jüdische Küche auf die Rezepte aus Rom ausgeübt. Fior di Zucca, gefüllte Zucchiniblüten, oder frittierte Artischocken sind zwei bekannte Rezepte, die auf die koschere Küche zurückgehen. Welche Gerichte typisch römisch sind, erfährst Du hier:

Spaghetti Carbonara

Für viele sind Spaghetti Carbonara immer noch gleichbedeutend mit Spaghetti in Sahnesoße mit Schinken. Das ist schade, denn diese schlabberige Variation hält nicht was der Name Spaghetti nach Köhlerart verspricht.

Tatsächlich ist ein Teller Spaghetti Carbonara ein deftiges Gericht mit einer Soße aus Eiern, Pecorino und kräftig angebratenem Speck. Manche schwören stattdessen auf gebratene Schweinebacke, aber ich finde ein guter Bauchspeck tut es auch. Am Ende den frischen Pfeffer nicht vergessen.

Bucatini all’amatriciana

Die Bucatini sind die feisten Verwandten der Spaghetti. Sie sind deutlich dicker als diese und haben ein kleines Loch in der Mitte. Deswegen sind die Bucatini aber noch lange keine Maccheroni! Das Rezept für die echte Amatriciana soll aus dem kleinen Ort Amatrice in den Abruzzen kommen. Schäfer haben es aus den Bergen in die ewige Stadt gebracht.

Die Zutaten für den Sugo sind wieder Schweinebacken, Weißwein, Zwiebeln, Knoblauch und Peperoni, natürlich Tomaten und wieder Pecorino.

Tonnarelli Cacio e Pepe

Tonnarelli sind lange Eiernudeln mit einem quadratischen Querschnitt, mit ihnen soll sich die Nudelsoße besonders gut verbinden. Das ist für die Tonnarelli Cacio Pepe auch zwingend notwendig. Denn wie der Name verrät, wird die Soße nur aus Schafskäse, Pecorino, und Pfeffer hergestellt. Ein ziemlich mächtiges Nudelgericht, das muss man mögen.

Carciofi alla Giudia

Die Artischocken jüdischer Art sind eine typische Vorspeise in Rom. Für dieses Gericht werden die römischen Artischocken zweimal frittiert. Einmal schonend, bei niedriger Temperatur, damit die Artischocke reift. Ein zweites Mal, damit sich die Knospe der Artischocke zu einer dekorativen Blüte öffnet.

Für dieses typische Rezept muss der mit dem EU-Label I.G.P. ausgezeichnete Carciofo romanesco del Lazio verwendet werden. Denn nur die echte römmische Artischocke ist so zart, dass ihre Blätter und der Stiel verzehrt werden können, ohne das Fasern oder Haare zwischen den Zähnen hängen bleiben. Auch dieses Gericht ist übrigens nichts für schwache Mägen.

Fior di Zucca – gefüllte Zucchiniblüten

Die Zucchiniblüten – Fior di Zucca –  finden sich in Rom auf jedem Mark. Die kräftig gelben Zucchiniblüten werden häufig in Pastasoßen verarbeitet oder als Belag auf leckere römische Pizza gepackt. Besonders gerne werden Fior di Zucca in Rom aber mit Anchovi-Filets und Mozarella gefüllt und dann frittiert. Diese klassische Vorspeise solltest Du auf jeden Fall probieren.

Puntarelle alla Romana

Einen Salat aus Puntarelle habe ich vor vielen Jahren zum ersten Mal in dem Restaurant Al Pompiere im römischen Ghetto verspeist. Ein Freund stellte mir die Puntarelle folgendermaßen vor: „Die Puntarelle ist ein typisch römisches Gericht. Sie wächst nur in Rom und zwar nur im abgasgeschwängerten Tunnel unter dem Quirinal“ Das hat mich sehr beeindruckt, denn der Traforo Umberto I ist einer der unwirtlichsten Orte in ganz Rom. Inzwischen weiß ich, dass die Puntarelle als Felsenspargel auch außerhalb Roms und sogar in Deutschland bekannt ist. Letzten fand ich sie sogar in einem Bio-Laden in Berlin.

In römischen Küche wird die Puntarelle als Salat angemacht. Die Salatsauce wird aus Olivenöl, Balsamico, frischem Knoblauch und Anchovi-Filets zubereitet. Je nach Rezept wird die Puntarelle alla Romana als Rohkost oder kurz angebraten serviert. 

Porchetta

Die Porchetta ist ein Schweinebraten, der am besten lauwarm oder bei Raumtemperatur verspeist wird. Die Porchetta passt gut auf ein Panino oder zu einer typisch italienischen Merenda, einer kleinen Zwischenmahlzeit, die in ihrer Grundidee in etwa einer Vesper bayerischen Brotzeit entspricht.

Für die Porchetta wird ein ganzes Schwein, dass mit Spezereien wie Knoblauch, Rosmarien und wildem Fenchel gefüllt ist am Spieß gebraten. Das Rezept soll schon aus uralten Zeiten, nämlich aus denen der Etrusker stammen. Sogar die römischen Legionäre sollen mit Porchetta die kräftezehrenden Feldzüge durch halb Europa überstanden haben. Wie auch immer. Noch heute wird die Porchetta in Rom an vielen Orten angeboten. In den letzten Jahren hat sie geradezu eine Karriere als Fastfood mit Geschichte hingelegt. Wichtig ist, dass eine Porchetta frisch ist. Das lässt sich am besten an der Kruste erkennen. Die sollte immer rösch und knusperig sein.

Saltimbocca alla Romana

Die Saltimbocca alla Romana ist als Kalbsschnitzel mit Salbei und Schinken ein weltberühmtes Rezept aus der römischen Küche. Saltare in bocca, spring in den Mund, so verführerisch soll diese Gericht schmecken. Dafür wird das dünngeklopfte Schnitzel mit Salbei und luftgetrocknetem Schinken belegt. in Butter und Öl von der nichtbelegten Seite angebraten und dann mit etwas Weißwein abgelöscht und fertig gegart. 

Anreise

Rom verfügt über 2 Flughäfen und ist mit dem Flugzeug von vielen europäischen Flughäfen bequem zu erreichen. Der Leonardo Express verbindet den Flughafen Fiumicino mit der Stazione Termini, dem Hauptbahnhof von Rom. Der Flughafen Ciampino ist mit der Stazione durch einen Shuttlebus verbunden.

Außerdem ist Rom bequem mit dem Nightjet, den Nachtzügen der österreichischen Eisenbahn zu erreichen. Die Züge fahren am frühen Abend ab München und erreichen Rom in der Regel am frühen Vormittag.

Öffentliche Verlehrsmittel in Rom

Roms öffentlicher Nahverkehr ist ein Geheimnis für sich. Die Entscheidung welcher Bus wann wo und wie fährt scheint einem zynischen Zufallsgenerator anvertraut. Das ist häufig ziemlich ärgerlich und vor allem wenig transparent. Zuverlässlich funktioniert in Rom vor allem die Metro.

Die Metro & Straßenbahn in Rom

Für den Rom Reisenden sind die Metrolinien A und B unverzichtbar, um sich in Rom zu bewegen. Die Linie A verbindet San Giovanni in Laterano mit dem Petersdom und führt über den Hauptbahnhof, die Piazza Baberini und die Piazza di Spagna bis zu den Vatikanischen Museen zu wichtigen Rom Sehenswürdigkeiten. Von der Haltestelle Flaminio ist die Piazza del Popolo zu erreichen und außerdem gibt es einen Anschluss an die Straßenbahn Linie 2, die auf der Via Flaminia Richtung MAXXI und Parco della Musica fährt und weiter zum Foro Italico und dem Olympia Stadion führt.

Die Linie B führt am Hauptbahnhof, dem Colosseum, dem Circo Massimo und der Porta San Paolo vorbei. Vom Bahnhof Ostiense fährt der Vorortzug Richtung Ostia. Auf der Piazz Venezia startet die Straßenbahnlinie Nr. 8, die vom Stadtzentrum Richtung Trastevere und weiter zum Gianicolo fährt.

Der Busverkehr in Rom

Durch Rom fahren unzählige Busse. Manche sind hochmodern, lautlos und umwelfreundlich unterwegs. Aber andere sehen aus, als seien sie aus dem Museum auf die Straße gestellt worden.  Mit einem öffentlichen Bus durch Rom zu fahren, kann äußerst fordernd sein. Auf Fahrpläne ist aus verschiedensten Gründen kein Verlass. Die Busse sind häufig rappelvoll. Außerdem sind die Straßen Roms in einem jammervollen Zustand. Deswegen werden die Passagiere auch in einem hochmodernen Bus heftig durch geschüttelt. Beim Einsteigen solltest Du daran denken, dass zum Einstieg immer nur die vorderste und die hinterste Tür des Busses genutzt wird. Der Ausstieg erfolgt durch die mittlere Tür.

Besonders wichtig für die Reisenden sind die Busse der Linie 40 und der Linie 64. Beide Linien verbinden die Stazione Termini mit dem Vatikan und führen einmal durch die Innenstadt Roms. Der 40er Bus ist als Expressbus unterwegs. Das heißt er hält nicht an jeder Haltestelle. Der 64er dagegen fährt jeden Halt an. Da beide Buslinien von vielen Touristen genutzt werden, sind leider häufig Taschendiebe unterwegs. Also besser achtsam fahren.

Mehr Informationen zu Tickets und zu den Linien des öffentlichen Nahverkehrs findest Du auf der Website der ATAC, der römischen Verkehrsbetriebe.

Taxi in Rom

Taxifahren in Rom ist teuer. In Rom sind die Taxen weiß. Auf den Türen haben sie eine Nummer. Taxifahrten müssen immer über das Taxometer abgerechnet werden. Im Wagen muss eine Preisliste ausliegen. Der Fahrgast steigt immer hinten ein.

Rom in Zahlen

  • Rom ist die Hauptstadt Italiens und Regierungssitz der Region Latium
  • Fast 3 Millionen Einwohner. In der Region um Rom leben ca. 4,25 Millionen Menschen
  • Gründungsjahr 753 vor Christus durch Romulus
  • Stadtgeburtstag am 21. April
  • 15. März 44 vor Christus Ermordung Cäsars
  • 80 n. Chr. Eröffnung des Kolosseums mit 100 tägigen Spielen
  • 330 n. Chr. Konstantin der Große verlegt die Haupstadt des römischen Reichs nach Byzanz
  • 608 n. Chr. Die Phokas Säule wird als letztes Bauwerk auf dem Forum Romanum errichtet
  • 1084 Normannen unter Robert Guiscard plündern Rom
  • 1506 Baubeginn des Petersdom
  • 1527 Sacco di Roma durch Truppen Karl V
  • 1870 Eroberung Roms, Ende des Kirchenstaats
  • 1871 Rom wird Hauptstadt des Königreichs Italien
  • 1929 Lateranverträge zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl. Der Staat der Vatikanstadt wird gegründet
  • 1960 Olympische Sommerspiele
  • 2009 Eröffnung des MAXXI
  • 2011 Eröffnung des neuen Bahnhofs Tiburtina

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Gemälde Tintorettos in der Galleria dell' Accademia in Venedig.

Galleria dell‘ Accademia Venedig – 15 Meisterwerke von Tizian & Co.

Die Lagunenstadt Venedig ist ein prächtiges Freilichtmuseum. Denn die glanzvolle 1000 jährige Geschichte der Serenissima, der Seerepublik Venedig, spiegelt sich im Stadtbild mit grandiosen Palästen, monumentalen Kirchen und großartigen Kunstwerken. Die Meisterwerke der venezianischen Malerei werden in der Galleria dell‘ Accademia Venedig gesammelt. Welche Gemälde Du in der weltberühmte Gemäldesammlung auf jeden Fall gesehen haben solltest, erfährst Du hier.

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Die Cappella degli Scrovengi & Giottos Meisterwerke in Padua

Padua ist eine wohlhabende und quirlige Studentenstadt in der reichen norditalienischen Region Veneto. Schon allein wegen der entspannten und einladenden Stimmung im mittelalterlichen Zentrum der Stadt lohnt sich ein längerer Aufenthalt. Aber Padua hat auch großartige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Giottos Fresken in der Cappella degli Scrovegni gehören zu den Meisterwerken der europäischen Kunst. Andrea Mantegna hat in der Erimitani Kirche bemerkenswerte Bilder gemalt und auch das Baptisterium ist mit bunten Bildergeschichten ausgeschmückt.

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Padua: Palazzo della Ragione, Universität & Santa Giustina

Padua ist eine gediegene Universitätsstadt in Norditalien. Seit 1222 haben im Palazzo Bo der Universität von Padua berühmte Gelehrte wie Galileo Galilei experimentiert und geforscht und damit die Welt verändert. Das studentische Leben spielt in der historischen Altstadt rund um den Palazzo della Ragione. Dort lässt sich typisch italienisches Pizzaleben genießen. Hier findest Du noch mehr inspirierende Gründe, Dir Padua etwas genauer anzuschauen.

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Pohutukawa an der Küste Neuseelands

5 einzigartige Pflanzen und Bäume in Neuseeland

Bei der Ankunft in Neuseeland muss man sich ziemlich umstellen. 12 Stunden Zeitunterschied müssen weggesteckt werden. Der Linksverkehr fordert die ganze Aufmerksamkeit und dann sind da noch die einzigartigen Bäume und Pflanzen Neuseelands, die sich von denen in Europa ziemlich unterscheiden. Viele dieser Pflanzen begegnen Dir in Neuseeland auf Schritt und Tritt. Hier erfährst Du alles, was Du über sie wissen musst.

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