Castel del Monte, die Burg Friedrich II, auf einem Hügel der Murge in Apulien.

Castel del Monte – Eine sagenhafte Burg in Apulien

Castel del Monte ist eine von Geheimnissen umrankte achteckige Burg in Apulien. Allein die 8 Ecken dieser Krone Apuliens inspirierten unzählige Legenden und die verrücktesten Theorien. Außerdem ist der Bauherr, Kaiser Friedrich II, eine der rätselhaftesten Persönlichkeiten des Mittelalters. Geheimnisse, Rätsel, Legenden! Gibt es bessere Gründe, Castel del Monte zu besuchen?
Inhalt

Castel del Monte das Rätsel von Apulien

Castel del Monte in Apulien im fernen Süden Italiens ist eine mittelalterliche Burg, deren Mythos davon lebt, dass jeder sie gesehen haben muss. Die legendäre achteckige Burg des Kaisers Friedrich II in Süditalien gehört nämlich zum weltkulturellen Pflichtprogramm!

Und das, obwohl Castel del Monte ziemlich verlassen auf einer Hügelkuppe der karstigen Hochebene der Murge liegt. Vielleicht trägt diese einsame Lage dazu bei den Mythos, der die äußerst rätselhafte Burg des deutschen Kaisers und normannischen Königs umrankt, ins Unermessliche zu steigern.

Kein Dorf, keine Stadt in der Nähe, nur Felder und Wein und manchmal eine bunte Blumenwiese. Niemand kommt zufällig an der sagenhaften Burg des Stauferkaisers vorbei. Es ist anzunehmen, dass alle, die nach Apulien kommen, um das einsame Castel del Monte besichtigen, mit höchsten Erwartungen vor dessen dicke Mauern pilgern.

Blick auf Castel del Monte aus der Ferne.
Aus der Ferne ist der Blick auf Castel del Monte in der Murge Apuliens am eindruckvollsten. Prächtig und einfach schön

Das Geheimnis von Castel del Monte

Aber wer hofft, in Castel del Monte ein unterhaltsames oder informatives Mittelalter-Erlebnis mit Ritterrüstung oder Burgfräulein geliefert zu bekommen, wird enttäuscht. Denn die Burg ist eher ein Stein gewordener Gedankenstrom als Spektakelbühne. Castel del Monte regt noch heute zu verwirrenden Denkbewegungen an und zur andächtigen Kontemplation.

Die Verwirrung bei einem Besuch der achteckigen Burg in Apulien rührt sicherlich auch daher, dass bis heute niemand weiß, warum Friedrich II im Jahre 1240 überhaupt den Befehl erteilte, Castel del Monte zu errichten. Vielleicht war die Burg als Verteidigungsanlage geplant. Aber warum fehlen dann die Befestigungen drum herum. Vielleicht sollte das Kastell als kaiserliche Residenz dienen. Aber wo sind dann die Küche und Räume für den kaiserlichen Hofstaat? Kann es nicht sein, dass Friedrich in der Einsamkeit der Murge seiner Leidenschaft der Falkenjagd nachgehen wollte, und deswegen die Burg errichten ließ? Vielleicht!

Bis heute sprießen die wildesten Theorien ins Kraut, welche Bedeutung Castel del Monte denn nun hat. Vielleicht hätte der hochgebildete Friedrich II ja seinen Spaß daran gehabt, wie wir versuchen das Rätsel um die Bedeutung und Funktion seiner achteckigen Burg mit 8 Türmen zu lösen. Was sind die Fakten?

Castell del Monte auf einem Hügel der Murge in Apulien.
Die Krone Apuliens. Leider nur vier Türme anstelle von acht

Zahlen und Fakten zu Castel del Monte

  • Spitzname: Krone Apuliens
  • thront auf einem Hügel, 540 Meter über dem Meeresspiegel
  • Lage in der Murge Hochebene in Apulien
  • Bauzeit: ca. 1240 – 1250
  • Bauherr: Kaiser Friedrich II von Hohenstaufen
  • Höhe der 8 Türme: ca. 26 Meter
  • Höhe des Baukörpers: 21 Meter
  • achteckiger Innenhof
  • 16 Säle verteilt auf 2 Etagen
  • Seit 1886 im Besitz des italienischen Staates
  • Seit 1996 Weltkulturerbe

Gedankenstrom versus Spektakel

Außerordentlich überrascht und auch ein bisschen enttäuscht sind die Besucher von der regelmäßigen fast monotonen Anlage der Burg. Denn wenn wir an Monarchie oder Kaiser-Herrschaft denken, stellen wir uns eine hierarchische Gesellschaft vor. Wir sind es gewohnt, dass Bauwerke diese Hierarchien und vor allem die Macht ihrer Erbauer widerspiegeln. Mit Mittelalter verbinden wir häufig die Idee von etwas Archaischem oder wenigsten romantisch Unregelmäßigen. Aber davon ist an der Architektur Castel del Montes nichts zu bemerken.

Ganz im Gegenteil sehen alle Türme gleich aus, sind alle Innenräume gleich groß, gleich hoch, gleich dunkel. Manche dieser Säle verfügen über einen Kamin, andere über den Zugang zu einem Baderaum mit WC, drei sind mit Türen oder Fenster mit dem achteckigen Innenhof verbunden. Aber wozu diese Räume dienten, was in diesen Sälen geschehen ist, wer weiß das schon. Nichts ist zu entschlüsseln: Kein Thronsaal, kein kaiserlicher Schlafzimmer, noch nicht mal eine Küche! Überhaupt ist es zu bezweifeln, dass der Bauherr Friedrich II diese prächtige Festung jemals gesehen, geschweige den betreten hat.

Skulptur aus einem Turm in Castel del Monte.
Antikenzitat: Faunskopf im Treppenhaus

Geometrische Ordnung und mathematische Strenge

Die strenge, geometrische Ordnung des Grundrisses schüchtert ein. Denn sie entspricht ganz und gar nicht unserer Erfahrung. Strenge Ordnung, das ist für uns Ausnahmezustand, den es in unserer freiheitsliebenden und immer chaotischeren und dystopischen Welt nur noch selten gibt. Aber war die Welt vor 800 Jahren denn eine „ordentlichere“ Welt? Oder war sie nicht auch durch Kriege, Krankheiten und Schicksalsschläge ins Chaos versunken? Muss die mathematische Strenge dieses Gebäudes nicht auch damals ein seltsamer Fremdkörper in einer chaotischen und durch Kriege verwüsteten Welt gewesen sein? Und ist es dann nicht eine geniale Idee das Castel del Monte so zu bauen, dass es zum symbolischen Ruhepol in einer unordentlichen Welt werden kann?

Aber anstelle die Gedanken anzuregen, beginnt diese gleichklingende mathematische Ordnung schrecklich zu langweilen. Die manische Wiederholung der Zahl 8, das kann doch nicht alles gewesen sein, denken wir. Wo ist der Pomp? Wo ist die Pracht?

Eine Burg als Symbol

Eventuell bieten die schön behauenen Steine, der Fensterschmuck, der die Zahlen 4 und 8 umschmeichelt, oder die präzise gearbeiteten Wendeltreppen mit den schmalen Schießscharten etwas Abwechslung in der Betrachtung von Castel del Monte. Aber immer bleiben die Ferne, die Distanz, die bald 800 Jahre spürbar, die zwischen uns und diesem Bauwerk liegen.

In dieser großen Leere liegt eine Chance, die Bedeutung dieses Gebäudes ungewöhnlich zu erklären. Denn vielleicht war Castel del Monte ja nicht nur eine Burg, sondern sogar eine Art Sonnenuhr, die die Tage der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche markieren konnte. Aber reicht diese Erkenntnis schon aus, oder müsste sich nicht die Frage anschließen, warum es – wenn es denn so gewesen ist – für Friedrich II wichtig war, so eine majestätische Sonnenuhr zu bauen?

Ob Castel del Monte als Verteidigungsanlage, als Jagdschloss, als Residenz oder als steingewordenes Symbol für die kaiserliche Herrschaft über Süditalien errichtet worden ist, lässt sich nicht klären. Für all diese Verwendungszwecke gibt es gute Argumente. Und warum sollte so ein prächtiger Bau nicht für mehrere Funktionen geplant worden sein? Jagdschloss, Sonnenuhr, Wehrburg und weithin sichtbares Symbol für die kaiserliche Herrschaft schließen sich auf jeden Fall nicht aus.

Rekonstruktion Castel del Montes.
Fantastische Rekonstruktion von Castel del Monte, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Burg auch nur annähernd so geplant worden ist.

Die Bedeutung Castel del Montes

So viele offene Fragen verführen aber auch zu ungewöhnlichen Versuchen das Aussehen und die Bedeutung der Burg Friedrich von Hohenstaufens ganz eindeutig zu klären. In einem völlig abwegigen architektonischen Modell des Architekten Albert Speer wird Castel del Monte als eine uneinnehmbare Festung auf einem gigantischen Sockel rekonstruiert. Die Rekonstruktion entspringt einzig der blühenden Fantasie des Architekten. Einen Hinweis auf monumentale Treppen oder Mauern wurde auf dem Hügel rund um das Kastell nie gefunden.

Wie stark und unglücklich der Staufermythos und der Mythos der Burg mit den 8 Türmen in die neuere deutsche Geschichte ragt, lässt sich an der Architektur, des zerstörten Reichsehrenmals Tannenberg nachvollziehen. „Architektonisch bildet dieses größte deutsche Kriegsdenkmal eine Mischung aus dem keltischen Stonehenge in England und der mittelalterlichen Burg Castel del Monte Kaiser Friedrichs II. in Italien.“ Das Denkmal wurde in Erinnerung an die Siege Hindenburgs im 1. Weltkrieg errichtet und am Ende des 2. Weltkriegs zerstört.

Das Cover des Nachrichtenmagazins Spiegel vom 05.03.2016.
Castel del Monte als Festung Europa. Spiegel Cover vom 05.03.2016

Taugt Castel del Monte als Symbol für die Festung Europas?

Im Oktober 2016 – auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung Richtung Europa – interpretierte der Spiegel Castel del Monte in einer Titelcollage als Symbol für die Festung Europa. Klar die mächtige Trutzburg steht irgendwo im Süden Europas – nah dem Mittelmeer. Und dort – besonders in Sizilien – kamen und kommen viele Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer an. Wird schon irgendwie passen, hat man sich da wohl gedacht.

Dabei ist Castel del Monte ein Bauwerk, das mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht aus dem Geist der kulturellen Abwehr und der Abschottung vor dem Fremden errichtet wurde. Vielmehr lässt sich die rätselhafte Grundidee des Kastells – ein Achteck mit 8 achteckigen Türmen an jeweils einer der 8 Ecken – nur erklären, wenn Vorbilder aus unterschiedlichen Kulturen herangezogen werden.

Wahrscheinlich haben das Oktogon der Pfalzkapelle in Aachen und die uralte achteckige deutsche Kaiserkrone für den genialen oktogonalen Grundriss von Castel del Monte Pate gestanden. So lässt sich auch der Spitzname Krone Apuliens erklären. Aber auch die noch viel ältere achteckige Kirche San Vitale aus Ravenna, deren Bauherr Kaiser Justinian war, und der achteckige Felsendom in Jerusalem sind bedeutende Vorbilder für die Burg Friedrich II. Ganz besonders der Felsendom muss den Kaiser als Vorbild fasziniert haben. Denn der älteste islamische Sakralbau steht an dem Ort der allen Buchreligionen heilig ist. Auf dem Tempelberg in Jerusalem soll Mohammed zur Himmelfahrt gestartet sein, Abraham seinen Sohn Isaak nicht als Opfer geschlachtet haben und Christus die Händler aus dem Tempel vertrieben haben.

Castel del Monte in Apulien- Unesco Weltkulturerbe

Es scheint so zu sein, als ob das Oktogon der kaiserlicher Burg auf dem Humus eines kulturellen Austauschs wuchs, der – aller gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Staaten, Religionen und Kulturen zum Trotz – den Kommunikationsraum Mittelmeer im 13. Jahrhunderts belebte und zur attraktivsten Region Europas machte.

Kaiser Friedrich II. hat diese verschiedenen Ströme gebündelt und sie im Castel del Monte zu einem rationalen Bauwerk verschmolzen. Dessen Wurzeln in der Idee des deutschen und des byzantinischen Kaiserreichs zu finden sind, Hinweise auf die Buchreligionen des Mittelmeerraums aufnehmen und auch arabische Einflüsse verarbeiten. So gelang es in Form einer achteckige Burg in Apulien den weltumspannenden, universellen Anspruch der Herrschaft Friedrichs zu symbolisieren. In diesem Zusammenhang hat dann auch die Funktion der Sonnenuhr einen Sinn. Denn Friedrich verstand sich als christusgleich. Genau wie sein Vorbild sah er sich als das Licht der Welt.

Wegen dieser vielfältigen Einbettung in den Kommunikationsraum Mittelmeer hat die UNESCO Castel del Monte zum Weltkulturerbe geadelt. Erstaunlich, was während der Herrschaft Friedrich II. – ich meine mitten im sogennanten finstersten Mittelalter, zur Zeit der Kreuzzüge – so alles ging. Zum Beispiel trotz heftigster Kontroversen von anderen Kulturen lernen. Heute in unserer von Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus verpöbelten Gegenwart scheint dieser Austausch fast unmöglich zu sein.

Der achteckige Innenhof von Castel del Monte.
Der achteckige Innenhof
Ein Löwe am Portal von Castel del Monte in Apulien.
Detail des Portals aus Korallen Brekzie

Stupor Mundi – Das Staunen der Welt und das Rätsel der 8

Diese kulturelle Aufgeschlossenheit – vielleicht lässt sich die sogar als Toleranz bezeichnen – hat Friedrich II. den fantastischen Beinamen Stupor Mundi eingebracht. Das Staunen der Welt. Für andere Zeitgenossen – die weniger Aufgeschlossenen – war Friedrich allerdings eher Terror Mundi, der Schrecken der Welt, dem ganz und gar nichts heilig war. Der Bauherr des Castel del Monte muss eine ziemlich schräge Type gewesen sein. Auf jeden Fall hatte er einen Zahlentick, denn anders lässt sich die Begeisterung für die Zahl 8 nicht erklären.

Mit seinem Tick war Friedrich nicht allein. Es ist ja so. In 6 Tagen schuf Gott die Welt. Am 7. ruhte er. 7 Tage hat unsere Woche. Am 8. Tag aber geht wieder alles von neuem los. Die Zahl 8 kann also Neuschöpfung, Wiederauferstehung, Reinkarnation Christi symbolisieren. Die 4 Symmetrieachsen des Oktogons bedeuten wahrscheinlich Vollendung, Vollkommenheit, göttliche Perfektion.

Überhaupt ist das Achteck die Übergangsform zwischen dem Quadrat – Zeichen für die vergängliche irdische Welt – und dem Kreis – Symbol für das ewige Himmelreich. Und außerdem symbolisiert das Oktogon das himmlische Jerusalem. Soviel mal zur christlichen Symbolik der Zahl 8. Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam könnten den Symbolgehalt der Zahl 8 bestimmt noch erhöhen.

Die heiligen Zahlen

Diese manische Begeisterung für Zahlen geht in Europa auf Pythagoras, den griechischen Philosophen und Zahlentrickster, zurück. Der landete schon im 6. Jahrhundert vor unserer Zeit – übrigens als Flüchtling – an der Küste Süditaliens. In Krotone und Metapont, lehrte er für die staunenden Zuhörer hinter einem Vorhang verborgen, die geheimnisvolle Lehre der heiligen Zahlen 1, 2, 3 und 4.

  • 1 symbolisiert den Punkt
  • 2 die Gerade
  • 3 die Fläche
  • 4 den Raum

Mehr als vier Zahlen braucht es nicht, um die gesamte Welt zu beschreiben. Ist doch toll, oder? Es ist dieser Einfluss des Pythagoras auf unser Denken, dass wir heute immer noch überzeugt sind, unsere Welt lasse sich mit Mathematik erklären. Die Quersumme der heiligen Zahlen ist übrigens 10. Und darum finden wir heute fast alles großartig, was mit 10, 100 oder Tausend zu tun hat. Nur die 10 Euro Eintritt für Castel del Monte natürlich nicht. Obwohl als Erlebnis ist Castel Del Monte eigentlich unbezahlbar.

Wo wir schon mal bei den Zahlen sind. Castel del Monte schmückt tatsächlich die Rückseite der italienischen 1 Cent Münze. Die ist ein sehr hübsches und äußerst preiswertes Souvenir. Auf den 8 Münzen des italienischen Münzsatzes finden sich außerdem Motive aus Florenz, Mailand, Turin und Rom. Die Toskana ist mit Künstlern wie Dante, Leonardo, Michelangelo und Botticelli sogar 4 mal vertreten. Das ist wahrscheinlich keine Magie. Die Dominanz Norditaliens auf dem Münzsatz beschreibt einfach die Gegenwart Italiens mit seiner abgehängten, vergessenen und schamhaft verdrängten südlichen Peripherie. Im Süden Italiens ist anscheinend nur wenig zu holen für die nationale Identität.

Fensternische imit gotischem Fenster.
Sogar in den Fenstern. 2 x 4 = 8. Manische Wiederholung dieser mystischen Zahl
Fensternische mit Rundbögen.
Rätseln am Fenster
Blick von Castel del Monte auf die Küste von Apulien.
In der Ferne liegt das Meer! Blick von Castel del Monte auf die Küste Apuliens

Lohnt sich ein Besuch?

Tatsächlich ist Castel del Monte ein eher nüchternes Gebäude. Die Lage der Burg auf einem Hügel oberhalb der Küste Apuliens ist fantastisch, denn sie bietet einen großartigen Ausblick bis hin zum Gargano. Im Inneren des Kastells aber gibt es nur nackte Mauern und meist leergeräumte Hallen. Dennoch ist das kaiserliche Schloss ein besonders, geheimnisvolles Denkmal. Dessen Aussehen sich mit Zahlen zwar beschreiben, dessen Wert sich mit Zahlen aber nicht bemessen lässt. Denn “∞“, also unendlich sind die Wege der 8.

Schon deswegen lohnt sich eine Besichtigung des Castel del Monte. Aber meiner Meinung nach gibt es auch einiges zu bewundern und zu bestaunen in dieser Burg. Da ist die fantastische Lage auf einem Hügel der Murge mit diesem tollen Blick auf die Küste, das adriatische Meer und den Gargano, den Berg des heiligen Michael. Da ist die perfekte Handwerkskunst der Baumeister und der Steinmetze zu bewundern, die Fenster, Portale und Gesimse aus kostbarem Material gemeißelt haben. Und außerem sind da diese vielen super interessanten Fragen. Zum Beispiel, was macht eigentlich ein deutscher Kaiser und König von Sizilien in Apulien? Hast Du eine Antwort? Dann lass es uns wissen.

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Castel del Monte: Öffnungszeiten und Ticket

  • Öffnungszeiten von 01. Oktober bis 31. März: 9.00 bis 17.45. Die Kasse schließt um 17:00
  • Öffnungszeiten von 01. April bis 30. September: 10.00 bis 18.45. Die Kasse schließt um 18:00
  • Die Besichtigung ist zur Zeit nur zur vollen Stunden möglich, sie dauert 45 Minuten
  • Es werden nur 80 Besucher*innen gleichzeitig zugelassen, deswegen ist es sinnvoll, ein Ticket online zu buchen.
  • Hier findest Du Informationen zu den Öffnungszeiten und zur Onlinebuchung.
  • Der Ticketpreis beträgt regulär 7 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche erhalten beim Eintritt eine Ermäßigung. Bei Ausstellungen kann der Eintrittspreis erhöht werden (Stand 03/22). Hier findest Du Informationen zu den Ticketpreisen.

Anreise

Wenn Du mit dem Auto anreist, kannst Du Deinen Wagen auf einem Parkplatz unterhalb der Burg abstellen. Ein kostenpflichtiger Shuttlebus bringt Dich dann hinauf auf den Burghügel.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es allerdings schwierig Castel del Monte zu erreichen. Vom 01. April bis zum 31.10. gibt es täglich einen Bus der Linie 6, der 4 mal am Tag am Bahnhof von Andria abfährt. Vom 01.11 – 31.03 fährt der Bus nur am Wochenende

Andria ist von Bari aus mit dem Zug, von Trani und Barletta aus mit dem Bus zu erreichen. Bei der Planung einer Reise mit Bus und Bahn solltest Du berücksichtigen, dass der öffentlich Nahverkehr und Zugfahren in Apulien manchmal etwas abenteuerlich sein kann.